Luftballons kennzeichneten
den Bereich
in dem Läufer als Tempomacher für Ergebnisse um 3 Stunden 30 Minuten,
3 Stunden 45 Minuten oder 4 Stunden bereitstanden.
Die diesjährigen Bundeswehr-Meister im Marathon sind Oliver Bürmann
(2:46:23) aus dem Stab der Deutsch-Französischen Brigade in Müllheim
und Melanie Ebelt (3:52:29) von der Sanitätsstaffel in Kalkar. Insgesamt
waren die Bundeswehrangehörigen sehr gut in den Ergebnislisten präsent.
Für den Veranstalter, die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung
e.V. (EAS), ist der Marathon nicht nur sportlich ein Glückgriff. „Wo
sonst treffen 900 Soldaten mit ihren Familien auf 900 Menschen aus der Bevölkerung?
Diese Begegnung zwischen Bundeswehr und Zivilisten ist exemplarisch“, freut
sich Sören Lingenberg, Referent für Öffentlichkeitsarbeit bei
der EAS und verantwortlich für die Veranstaltung. Er selbst ist passionierter
Läufer, ließ an diesem Wochenende aber die Laufsachen im Schrank.
Der Marathon ist für die Macher, darunter zahlreiche ehrenamtliche Helfer,
längst eine ganzjährige Veranstaltung. Nicht nur wegen der Bundeswehr-Meisterschaft
kommen Teilnehmer aus wirklich allen Bundesländern in den hohen Norden.
Nach Abschluss der Arbeiten geht es sofort wieder an die Planung für den
nächsten Lauf, berichtet Lingenberg. Entsprechend nimmt der Gorch-Fock-Marathon,
auch wenn er im kommenden Jahr erst in die fünfte Auflage geht, einen wichtigen
Platz bei der EAS ein. Nicht nur, so stellt er fest, dass der Marathon das Projekt
mit der größten Personalanforderung sei, es sei für die EAS auch
das Projekt, für das die größten Geldsummen „bewegt“ werden
müssen, um die Durchführung zu sichern. |