truppen.info: Truppe: 9. Kunstwettbewerb der Bundeswehr
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 „Multinationalität - wenn Menschen sich begegnen“
 Der 9. Kunstwettbewerb der Bundeswehr ist gestartet
Itzehoe/Bonn (eb/uz) [07.09.07]. Kreative Köpfe in der Bundeswehr sind gefragt: Das Thema des 9. Kunstwettbewerb der Bundeswehr, der kürzlich gestartet wurde, lautet „Multinationalität - wenn Menschen sich begegnen“. Multinationalität ist sowohl in der Bundeswehr als auch in der Zivilgesellschaft eine Beschreibung für Begegnungen und Zusammenarbeit von Menschen unterschiedlicher Nationalitäten. Ein aktuelles, anspruchsvolles und weitreichendes Thema. Für die künstlerische Umsetzung sind keine Grenzen gesetzt. Einsendeschluß für die Arbeiten ist der 4. April 2008. Nach der feierlichen Preisverleihung am 25. Mai 2008 werden die Arbeiten bis zum 20. Juli in der Julius-Leber-Kaserne in Berlin ausgestellt. Im Anschluß ist eine Wanderausstellung geplant.
Neben den Preisen in einem Gesamtwert über 2000€ werden alle zehn Preisträgerinnen und Preisträger nach Berlin eingeladen. Sie werden den Tag vor der Preisverleihung mit einem reichhaltigen Programm zusammen verbringen.
Der im Streitkräfteamt (SKA) für Betreuung zuständige Dezernatsleiter VI 1 (4), Oberstleutnant Günter Otterski, bestätigte beim einem Treffen in Bonn Anfang Mai den gesellschaftlichen Anspruch, den die Bundeswehr zu leisten hat und möchte sich deshalb mit seinen Mitarbeitern stärker bei diesem Wettbewerb engagieren als es in der Vergangenheit der Fall war.
Verantwortlich für den Wettbewerbs ist neben Oberstleutnant Otterski vor allem auch Sören Lingenberg, Referatsleiter Eventmangement der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung e.V. (EAS).
Seit 1998 sucht die EAS im Wechsel mit der Katholischen Schwesterorganisation (KAS) Künstler in den Reihen der Bundeswehr und ruft sie zur Teilnahme auf.

Das Sieger-Objekt aus einem der vergangenen Wettbewerbe.
Foto: EAS
Der Wettbewerb ist durch eine Idee des Staatssekretärs im Bundesministerium der Verteidigung, Dr. Peter Wichert, entstanden und steht unter der Schirmherrschaft des Amtschefs des Streitkräfteamtes.
In diesem Jahr gehen die Verantwortlichen des Wettbewerbes neue Wege. Als externer Projektleiter wurde der Dipl. Kulturwissenschaftler und PR-Referent Roland Prüfer engagiert, um mehr Fachkompetenz zu erhalten und den Wettbewerb in der Konzeption, Vorbereitung und Durchführung zu professionalisieren. Des weiteren erhoffen sich Bundeswehr und EAS auch neue Impulse und Anregungen.
„Ich freue mich, dass die Bundeswehr und die EAS in ihrem Betreuungsauftrag auch die kulturelle Bildung einbeziehen und mit diesem Wettbewerb den Kreativen unter den Soldatinnen und Soldaten und den zivilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen bedeutenden Platz einräumt. Mein Ziel ist es, mit neuen Ideen die Kunstschaffenden zu motivieren, sich kreativ mit einem wichtigen Thema auseinander zu setzen, dass auch ihren Alltag bei der Bundeswehr betrifft“, betont der Projektleiter Prüfer. Dabei möchten die Organisatoren den künstlerischen Anspruch nicht zu hoch ansetzen, denn die Angesprochenen sind in der Regel in ihrer Ausbildung nicht künstlerisch vorbelastet, sondern widmen sich dieser „Disziplin“ hobbymäßig.
Website zum Kunstwettbewerb
 
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