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Grundsatzfragen mit offenen Antworten |
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Tag der Militärseelsorge in Norddeutschland |
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Lütjenburg
(uz) [02.12.06]. "So
etwas gibt es sonst eigentlich nur bei den Kirchentagen",
erzählt der Evangelische Leitende Militärdekan Kiel,
Armin Wenzel, beinahe beiläufig über die Veranstaltung,
die seit einigen Jahren in seinem Verantwortungsbereich
durchgeführt
wird. Zum Tag der Militärseelsorge in Norddeutschland konnten
er und seine Militärseelsorger rund 400 Soldaten im Lütjenburger
Soldatenheim "Uns Huus" begrüßen. Aus dem
vergangenen Jahr wurde den Seelsorgern aus Norddeutschland
bereits das Thema aufgetragen: Gesprächsmöglichkeiten
zum Thema "Zufall - Schicksal - Fügung ... wer zieht
die Fäden in meinem Leben?" hatten sich die Soldaten
damals gewünscht. Ein Thema das, so waren sich die Seelsorger
einig, in wenigen Stunden keine Antwort findet. Aber
dem Wunsch der Soldaten, die im vergangenen Jahr an
der Veranstaltung teilgenommen
hatten, wurde nachgekommen und so sollte es an diesem
Tag unterschiedliche inhaltliche Angebote für jeden
Geschmack geben. |
In
verschiedenen Arbeitsgruppen konnten die Soldaten
gemeinsam ihre Eindrücke und Gedanken einbringen.
Sie hatten aber auch die Möglichkeit in einem
Raum der Stille zur Ruhe zu kommen oder in einem
persönlichen Gespräch mit einem der Militärseelsorger
sich auszutauschen. Dazu kamen Angebote wie Spiel
und Spannung in Form eines Quiz, frei nach dem TV-Hit "Wer
wird Millionär". Auch eine Informationsserie
zu den Lebensbedingungen in der Zeit Jesu wurde geboten.
Pastor in Ruhe Friedel Hinz beschäftigt sich
seit vielen Jahren mit der Archäologie aus der
Zeit der Bibel. Detailgetreu hat er Modelle von Objekten
gebaut, die in der Bibel erwähnt werden, heute
aber aus dem Alltag verschwunden sind. Mit den entsprechenden
Zitaten weihte er interessierte in die Geheimnisse
ein. "Uns ist wichtig, dass an diesem Tag niemand
zu etwas 'gezwungen‘ wird", betonte
Dekan Wenzel. Vielleicht kam es gerade dadurch zu
den besonders intensiven Gesprächen und zum
Gedankenaustausch zwischen den Teilnehmern. |
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 In
einem vollen Haus konnte Militärdekan Wenzel die
Teilnehmer zum Tag der Militärseelsorge in Norddeutschland
begrüßen.
Fotos: Zeitter |
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Durch
die Tage der Militärseelsorge gibt es sogar eine eigene Musikformation,
die auch in diesem Jahr die Eröffnung und die Thomas -Messe,
die zum Abschluss gefeiert wurde, musikalisch umrahmten. Sowohl
die musikalische Leitung als auch die Gesamtorganisation lag in
den Händen der Rendsburger Pastorin Gertrud
Schäfer. "Ich habe nur gutes aus der Vorbereitung zu vermelden, angefangen
beim Team des Soldatenheim, bis zu den Verbänden, wenn es um die Freistellung
der Soldaten ging", gab sie sich bescheiden. Eine Erfahrung, die wohl auch
Mut für eine Neuauflage des Veranstaltung machte. |
Auf
den Punkt brachte es Generalarzt Dr. Arno Roßlau,
der anwesenden Soldaten
wünschte, dass sie im Glauben bestärkt an ihren Standort zurück
kehren mögen. Auch dem Kommandeur des Lütjenburger Panzerflugabwehrkanonenlehrbataillon
6, Oberstleutnant Hans-Jürgen Beutler war es wichtig, dass die Soldaten
an diesem Tag für einige Stunden aus dem dienstlichen Alltag "herausspringen" konnten.
Er freute sich, dass Lütjenburg zum wiederholten Mal Gastgeber für
diesen Tag der Militärseelsorge war. |
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Pator in Ruhe Hinz brachte den Soldaten die Lebensbedingungen,
wie sie in der Bibel beschrieben werden, näher. |
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Das
kann beim nächsten Mal schon ganz anders sein, denn der Bereich
des
Dekanats hat sich durch Umstrukturierungen vergrößert und umfaßt
nun auch viele Standorte in Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachen. Ein zentralerer
Ort, wie zum Beispiel, Hamburg scheint Dekan Wenzel, wie er zugibt, künftig
vorteilhafter. |
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Glaubensfragen als Quiz - nur eines der Angebote beim Tag
der Militärseelsorge. |
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