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Lebenskundlicher Unterricht, Lebenskundliche
Arbeitsgemeinschaft, Standortgottesdienst und
Militärpfarrer,
Ausdrücke, die sicherlich nicht sofort mit dem Wwort Bundeswehr
in Verbindung gebracht werden. In der Geschichte
haben Religionsvertreter schon weit vor dem
Christentum einen Platz in den Streitkräften.
Selbstverständlich, dass dieser Platz auch schon bald nach
der Gründung der Bundeswehr geschaffen wurden.
Viele Standorte müssen heute zwar ohne eigenen Pfarrer auskommen,
doch dort wo sie gebraucht werden, sind die meisten Militärseelsorger
anzutreffen. Für Sprechzeiten, oder die Präsenz bei Übungen,
im täglichen Dienst, in Ausbildung und vor allem auch in den
Auslandseinsätzen legen die Geistlichen eine hohe mobilität
und flexibilität an den Tag. Der Militärpfarrer, eine
Verwendung der sogenannten Sonderseelsorge, die auch in Krankenhäusern
oder zum Beispiel in Gefängnissen ihren Platz hat, gehört
nicht zur Vorgesetztenstruktur. Er hat aber ein durchaus gewichtiges
unmittelbares Vorspracherecht bei Vorgesetzten.
Wann immer der Soldat ein Problem hat, wenn ihn eine Sorge drückt,
wenn ihm etwas auf der Seele lastet ist der Militärpfarrer
sein Ansprechpartner und unterliegt, selbstverständlich, der
Schweigepflicht beziehungsweise dem Beichtgeheimnis. Sein Vorspracherecht
macht ihn aber zu wichtigem Vermittler. |