truppen.info: Truppe : Militärseelsorge in der Bundeswehr
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 Militärseelsorge in der Bundeswehr
Lebenskundlicher Unterricht, Lebenskundliche Arbeitsgemeinschaft, Standortgottesdienst und Militärpfarrer, Ausdrücke, die sicherlich nicht sofort mit dem Wwort Bundeswehr in Verbindung gebracht werden. In der Geschichte haben Religionsvertreter schon weit vor dem Christentum einen Platz in den Streitkräften. Selbstverständlich, dass dieser Platz auch schon bald nach der Gründung der Bundeswehr geschaffen wurden. Viele Standorte müssen heute zwar ohne eigenen Pfarrer auskommen, doch dort wo sie gebraucht werden, sind die meisten Militärseelsorger anzutreffen. Für Sprechzeiten, oder die Präsenz bei Übungen, im täglichen Dienst, in Ausbildung und vor allem auch in den Auslandseinsätzen legen die Geistlichen eine hohe mobilität und flexibilität an den Tag. Der Militärpfarrer, eine Verwendung der sogenannten Sonderseelsorge, die auch in Krankenhäusern oder zum Beispiel in Gefängnissen ihren Platz hat, gehört nicht zur Vorgesetztenstruktur. Er hat aber ein durchaus gewichtiges unmittelbares Vorspracherecht bei Vorgesetzten. Wann immer der Soldat ein Problem hat, wenn ihn eine Sorge drückt, wenn ihm etwas auf der Seele lastet ist der Militärpfarrer sein Ansprechpartner und unterliegt, selbstverständlich, der Schweigepflicht beziehungsweise dem Beichtgeheimnis. Sein Vorspracherecht macht ihn aber zu wichtigem Vermittler.
Heilig Abend
im Feldlager Prizren.
Der Auftrag der Bundeswehr bringt Gottesdienst an nicht alltäglichen Stätten mit sich. Kirchen und Kappellen sind eher die Ausnahme, Flugzeughallen, Decks, Waldlichtungen, Kantinen sind schon eher Orte für Gottesdienste, ebenso wie die Feldlager in denen die Soldaten der Bundeswehr im Ausland stationiert sind. Hier stoßen die Militärpfarrer auf eine ganz besondere Gemeinde. Unabhängig von Glauben oder Konfession sind die Geistlichen für den kompletten Einsatzzeitraum als Ansprechpartner vor Ort. Nicht selten spenden Sie hier auch die Taufe, die erste Heilige Kommunion, die Konfirmation oder auch die Firmung. Die Soldaten nehmen die Begleitung der Pfarrer durchaus als Hilfe an, sowohl was die Unterstützung, um diese neuen Aufgaben zu erfüllen, als auch um die manchmal deprimierenden Eindrücke zu verarbeiten.

Hand in Hand, wie die Geistlichen beider Konfessionen arbeiten auch zwei wichtige Institutionen zusammen. Die Katholische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung (KAS) und die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung (EAS). Beide sind eingetragenene Vereine und haben sich verschiedenster (überkonfessioneller) Betreuungsmaßnahmen verschrieben.
Dazu gehört in erster Linie der Betrieb von Soldatenfreizeitheimen an Bundeswehrstandorten. Sie fördern den Kontakt und die Begegnung zwischen den Soldaten und der Zivilbevölkerung der Garnisonsstädte. Aber auch besondere Aktionen runden das Angebot der Heime ab. Viele Seminare und Weilterbildungen gehören aber eben so zum selbstgeschrieben Auftrag der Arbeitsgemeinschaften, wie sogenannte Freizeittreffs. Selbstverständlich organisieren sich KAS und EAS auch in den Einsatzgebieten. Besonders durch den Betrieb der sogenannten Oasen als Betreuungseinrichtungen in Rajlovac, Prizren (Feldlager) und Kabul. (uz)
Evangelische Arbeitsgemeinschaft Soldatenbetreuung im Internet
Katholische Arbeitsgemeinschaft Soldatenbetreuung im Internet
 
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