| 1945 |
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08.05. |
Bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht. |
| 1946 |
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06.09. |
US-Außenminister Byrnes deutet in Stuttgart eine
fortdauernde Präsenz der Westalliierten in Deutschland an. |
| 1949 |
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23.05. |
Verkündung des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland. |
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30.11. |
Bundeskanzler Adenauer erklärt in einem Interview die
Bereitschaft zur Stellung eines deutschen Kontingents für
eine europäische Armee. |
| 1950 |
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16.03. |
Der britische Oppositionsführer Winston Churchill spricht
sich für einen deutschen Verteidigungsbeitrag aus. |
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24.05. |
Bundeskanzler Adenauer ernennt General
a.D. Gerhard Graf von Schwerin zu seinem ständigen Berater in militärischen
und Sicherheitsfragen. |
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11.08. |
Beratende Versammlung des Europa-Rates
stimmt Bildung einer europäischen Armee mit deutschen
Kontingenten zu. |
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03.-06.10. |
Tagung einer deutschen militärischen Expertenkommission im
Eifelkloster Himmerod; Erarbeitung einer "Denkschrift über
die Aufstellung eines deutschen Kontingents im Rahmen einer
internationalen Streitmacht zur Verteidigung Westeuropas". |
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24.10. |
Der französische Ministerpräsident René Pleven legt einen
Plan für eine europäische Armee als Voraussetzung für einen
deutschen Beitrag zur Verteidigung Europas vor (Pleven-Plan). |
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26.10. |
Theodor Blank (CDU) zum "Beauftragten des Bundeskanzlers für
die mit der Vermehrung der alliierten Truppen
zusammenhängenden Fragen" ernannt. Blank beruft die
ehemaligen Generale Adolf Heusinger und Dr. Hans Speidel als
militärische Berater. Das "Amt Blank" wurde zur Keimzelle
des späteren Verteidigungsministeriums. |
| 1951 |
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23.01 |
Öffentliche Ehrenerklärung des Oberbefehlshabers der NATO in
Europa, General Dwight D. Eisenhower, für die Soldaten der
deutschen Wehrmacht. |
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05.04. |
Ehrenerklärung des Bundeskanzlers für
die deutschen Soldaten vor dem Deutschen Bundestag. |
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27.-30.12. |
Außenministerkonferenz der Benelux-Staaten, Frankreichs,
Italiens und der Bundesrepublik Deutschland über den
Pleven-Plan beschließt die Aufstellung einer europäischen
Armee bis zum 30. Juni 1954. |
| 1953 |
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10.03. |
Offizielle Übernahme des Begriffs "Innere Führung" für das
"Innere Gefüge" der Truppe durch die Dienststelle
Blank. |
| 1954 |
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18.03. |
Die Dienststelle Blank veröffentlicht Pläne für den
deutschen Verteidigungsbeitrag; Personalgutachterausschuss
für die Einstellung höherer Offiziere, 18monatige
Wehrdienstzeit,geplante Truppenstärke:
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| Heer |
6 InfDiv, 4 PzDiv, 2 PzGrenDiv, |
| Luftwaffe |
mit 1400 Flugzeugen. |
| Marine |
Schiffe bis 1500 t zum Küstenschutz. |
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28.09.-03.10. |
Die Londoner Neun-Mächte-Konferenz beschließt den Beitritt
der Bundesrepublik Deutschland zum Brüsseler Pakt und zur
NATO (Londoner Schlussakte). |
| 1955 |
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09.05. |
Feierliche Aufnahme der Bundesrepublik Deutschland als 15.
Mitglied in die Nordatlantische Verteidigungsgemeinschaft
(NATO). |
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07.06. |
Die Dienststelle Blank wird in Bundesministerium
für
Verteidigung (BMVg) umgewandelt. Theodor Blank wird erster
Bundesminister für Verteidigung. |
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15./16.07 |
Der Bundestag verabschiedet gegen
die Stimmen der SPD das Freiwilligengesetz. Es sieht
die Einstellung von zunächst
6000 Freiwilligen in die Bundeswehr vor. |
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21.09. |
Bekanntgabe eines Aufstellungsplanes
für die Streitkräfte
durch die Bundesregierung: 12 Heeresdivisionen bis 1. Jan.
1959, Luftwaffe und Marine bis zum 1. Jan. 1960. |
|
12.11. |
Der Bundesminister für Verteidigung überreicht
an Scharnhorsts 200. Geburtstag in der Bonner Ermekeil-Kaserne
den ersten 101 Freiwilligen die Ernennungsurkunden. |
| 1956 |
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02.01. |
Einberufung der ersten 1000 Freiwilligen
nach Andernach (Heer), Nörvenich (Luftwaffe) und Wilhelmshaven
(Marine). |
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01.04. |
Das Gesetz über die Rechtsstellung
der Soldaten (Soldatengesetz) tritt in Kraft. |
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15.05. |
Bundeswehr erhält die erste Lieferung
schwerer Waffen aus den USA. |
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29.05. |
Indienststellung der ersten drei Schnellboote. |
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05.06. |
Die ersten amerikanischen Flotteneinheiten
werden an die Marine übergeben. |
|
01.07. |
Aufbau von 12 Truppenschulen des Heeres mit Lehreinheiten
beginnt. |
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01.07. |
9500 Angehörige des Bundesgrenzschutzes werden in die
Bundeswehr übernommen. |
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07.07. |
Bundestag beschließt Gesetz über die Einführung der
Wehrpflicht für Männer zwischen dem 18. und 45. Lebensjahr. |
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21.07. |
Wehrpflichtgesetz erlassen. |
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21.08. |
Stäbe der 3. und 5. PzDiv, der 1., 2. und 4. GrenDiv sowie
je einer Luftlande- und Gebirgsjägerbrigade werden
aufgestellt; Stärke der Bundeswehr 47000 Mann. |
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24.09. |
Bundespräsident Theodor Heuss bestimmt ein schwarzes Kreuz
(Eisernes Kreuz) mit weißer Umrandung als Erkennungszeichen
für die Luft- und Kampffahrzeuge der Bundeswehr. |
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05.10. |
Die Bundesregierung beschließt die
Einberufung der ersten Wehrpflichtigen des Jahrgangs
1937 zum 1. April 1957. |
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16.10. |
Franz Josef Strauß (CSU) wird Bundesminister für
Verteidigung. |
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28.10. |
Die "Schule der Bundeswehr für Innere Führung" wird in Köln
offiziell eröffnet; am 1. Februar 1957 verlegt die Schule
nach Koblenz. |
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05.12. |
Der Bundestag verabschiedet das Gesetz über die
zwölfmonatige Wehrpflicht und die Gesamtdauer der
Wehrübungen. |
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14.12. |
Der Bundestag verabschiedet das Gesetz über
die Wehrbeschwerdeordnung. |