Für die Verantwortlichen
im Snow Dome hätte das Vorhaben sehr gut in die aktuelle Aktionsphase
gepasst, ziehen sie ihr persönliches Resümee. Aus Anlass der
Winterspiele in Kanada geht es auch in Bispingen in eine heiße
Phase. Die Nacht des Rekords wurde erstmals zum Nachtskifahren genutzt,
mit Musik
und Party feierten die Besucher bis in den Morgen, während Christian Flühr
unermüdlich mit Vollgas seinem Ziel entgegenfuhr.
Die Geschwindigkeit, die der Sportler dabei vorgab, brachte ihn am Ende sogar
noch in Bedrängnis. Der Schlepplift verlangte während der Nachtstunden
im Gegensatz zu Christian Flühr eine kurze Auszeit. Der Sportler musste
auf den langsameren Sessellift ausweichen. So kam es auch, dass die letzten Stunden
des Rekords nicht nur von der Erschöpfung, sondern auch von ständigem
Rechnen geprägt waren, zumal die Abfahrt auf der Seite des Sessellifts aus
geringerer Höhe erfolgt.
Ein neuer Rekord war absehbar, die anvisierten 20.000 Höhenmeter schienen
aber gefährdet. Nach Ablauf der 24 Stunden musste gründlich nachgerechnet
werden, bevor die erlösende Zahl von 20.137,49 Höhenmetern präsentiert
wurde.
Strahlend feierte Christian Flühr mit seinem Team den Erfolg und mit einem
Augenzwinkern verrät er, dass er bereits eine neue Idee für einen Rekordversuch
im Kopf hätte.
Wer übrigens glaubt, dass der Sportler an diesem Wochenende nur seinen Rekord
vor Augen hatte, der täuschte sich. Die ersten Minuten des neuen Tages nutzte
Flühr, um im Sessellift seiner Lebensgefährtin ein Valentinstagsgeschenk
zu überreichen. |