Bad Reichenhall (eb) [10.09.08]. Zurzeit bereiten sich
weite Teile der Gebirgsjägerbrigade 23 „Bayern“ auf
den Einsatz vor, die Teile der Brigade 23 ins Kosovo
und nach Afghanistan im Rahmen der friedenssichernden Maßnahmen
führt.
Beides sind Einsatzgebiete, die durch ihre Geografie,
nebst extremen klimatischen Bedingungen, die Arbeit der Gebirgsjäger
von Ort deutlich erschweren, denn Mensch und Material stoßen
dort manchmal an ihre Grenzen. Ein Instrument, das den
Gebirgsjägern
zusätzlich zur Technisierung zur Verfügung steht, ist
das Einsatz- und Ausbildungszentrum für Gebirgstragtierwesen
230 mit Sitz Bad Reichenhall. Die Männer von Oberfeldveterinär
Dr. Franz von Rennenkampff haben in der Vergangenheit
mehrmals schon unter Beweis gestellt, dass sie die Truppe auch
versorgen
können, wenn kein Hubschrauber mehr fliegen kann oder keine
Straße mehr passierbar ist. Die amerikanische Armee, die
ansonsten eher auf Technik im Bereich des Militärs setzt,
haben Tragtiere wieder entdeckt und denkt stark über eine
Aufstellung einer solchen Einheit in ihrer Armee nach.
Die einzige pferdehaltende
Einheit der Bundeswehr ist auch ein Sammelsurium von Besonderheiten, was
die Verwendung von Soldaten angeht. |