Die Hinterräder des Lkw überrollten den linken
Fuß und hatten multiple Verletzungen zur Folge. Raig lag drei
Wochen im künstlichen Koma. Ernsthaft wurde die Amputation des
Fußes in Erwägung gezogen, Gott sei Dank kam es dazu aber
nicht. Etwa zehn bis 15 Operationen zur Rekonstruktion des
Fußes
hat der Hauptfeldwebel bereits erdulden müssen, viele
weitere werden wohl noch folgen.
Kaum zu glauben ist es unter diesen Umständen, wie gelassen und positiv
Manfred Raig mit der Verletzung umgeht. Auf die Frage, wie er das geschafft hat,
antwortet er ohne Zögern: "Die Soldaten meines Bataillon haben mich
nie im Stich gelassen. Immer ist jemand zu Besuch gekommen. Egal was ich gebraucht
habe, es wurde mir gebracht.“ Diese besondere Unterstützung, die
bis heute, vier Monate nach dem Unfall unvermindert anhält, sei einfach
ein tolles Gefühl.
Natürlich plant der trotz der Krücken und Schienen am Bein dynamisch
wirkende Raig sein sportliches Comeback. Schon im nächsten Jahr möchte
er wieder angreifen und seine Gebirgspioniere zum Sieg in der Militärpatrouille
führen.
[Oberleutnant Alexander Kovacevic, Gebirgsjägerbrigade 23] |