Seine Erfolge, wie bester europäischer
Soldat beim Ironman 2006 (4,5 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,5
km Laufen) verdankt der 26-jährige Stabsunteroffizier Hans Mühlbauer
vor allem seiner großen Selbstdisziplin. Täglich trainiert
er viele Stunden. Der gebürtige Ainringer kam als Wehrpflichtiger
1999 zur Bundeswehr, verpflichtete sich aber bald auf 12 Jahre. Neben
seinen Aufgaben als Gebirgsjäger reiht er nun im Skizug seines
Gebirgsjägerbataillons 231 einen sportlichen Erfolg an den anderen.
Sein langfristi-ges Ziel ist es, in die Gruppe der Spitzensportler der
Bundeswehr vorzustoßen. Laufstrecken bis zu 30 Kilometern sind
für ihn ein normales Tagespensum, wobei er oft gleich im Anschluss
noch bis zu 150 Kilometer mit dem Rad fährt.
Oberst Erich Pfeffer ehrte zum Abschluss der Internationalen
Brigadeskimeisterschaften vor den Winter-Wettkämpfern auch
seine „springenden Heeresbergführer“. Beim
Fallschirmsprungwettkampf der Division für Spezielle Operationen
errangen die „springen-den Heeresbergführer“ der
Gebirgsjägerbrigade 23 vor den Mannschaften der Fallschirmjäger
einen hoch beachteten zweiten Platz in der Mannschaftswertung
mit Haupt-mann Ulrich Raab, Stabsfeldwebel Florian Bacher, Hauptfeldwebel
Peter Nicolai, Hauptfeldwebel Martin Streif und Oberfeldwebel
Jürgen Brandhuber.
So beweisen die Gebirgsjäger, dass sie als „spezialisierte Infanterie“ nicht
nur unter extremen Bedingungen, bei jedem Wetter und in jedem Gelände ihren
militärischen Auftrag erfüllen, sondern auch wohlbehalten „vom
Himmel fallen und am Boden ankommen“ können.
Stabsunteroffizier Frank Röttgen vom Gebirgsjägerbataillon 231 wurde
geehrt für seine tadellosen Leistungen bei den Deutschen Meisterschaften
im Sommerbiathlon. Sowohl in den drei Einzeldisziplinen Sprint (Luftgewehr),
Sprint (Kleinkaliber) und Massenstart (Kleinkaliber), als auch in den Staffelwettbewerben
(Luftgewehr und Kleinkaliber) setzte er sich an die Spitze der Platzierungen.
Die Soldaten des Gebirgsjägerbataillons 232 aus der Strub stehen den „Jagern“ aus
Bad Reichenhall um nichts nach, so gingen Hauptfeldwebel Andreas Tiefenthaler,
Stabsunteroffizier Florian Schönbrunner und Unteroffizier Helmut Trettwer
bei den Deutschen Militärmeisterschaften im Triathlon als Siegermannschaft
in der Staffelwertung hervor.
Beim Internationalen Militär Triathlon Cup 2006 in Sassenberg, in der olympischen
Di-stanz, hatten die Soldaten der Gebirgsjägerbrigade 23 die Nase vorn.
Sowohl in der Mannschaftswertung als auch in der Einzelwertung belegten sie den
ersten Platz. Stabsunteroffizier Hans Mühlbauer vom Gebirgsjägerbataillon
231 wurde Gesamtsieger, dicht gefolgt vom Zweitplatzierten, Hauptgefreiter Christoph
Havixbeck vom Gebirgslogistikbataillon 8. Auf Platz sechs landete der zwischenzeitlich
als stellvertretender Kommandeur zum Gebirgsjägerbataillon 571 nach Schneeberg
in Sachsen versetzte Major Martin Lachner.
[Hauptmann Markus Huber, Gebirgsjägerbrigade 23] |