Dienstag
und Mittwoch standen ganz im
Zeichen des Fallschirmspringens
auf dem Standortübungsplatz
Oberhinkofen. Die Sprungwettbewerbe
unterteilten sich in das Formations-
und in das Zielspringen mit dem
Freifallschirm. Begonnen wurde
mit dem Formationsspringen. Nachdem
die Wettkampfteilnehmer aus einem
mittleren Transporthubschrauber
CH 53 aus einer Höhe von
2200 Metern über Boden gesprungen
waren, blieben ihnen maximal
20 Sekunden, um die geforderte
Hauptformation, den „Speedstar“ zu
zeigen. Dabei müssen sich
alle fünf Springer zu einer
Sternformation finden.
Die
zweite Sprungdisziplin, das Zielspringen,
erforderte andere Fähigkeiten.
Hierbei musste jeder Soldat bei
vier Sprüngen so genau wie
möglich mittig in einem
20 Meter großen Kreis landen.
Hier zeichneten sich die Gäste
aus Polen in hervorragender Weise
aus und erreichten die höchste
Punktzahl.
Nach drei Tagen spannenden Wettkampfes
standen die Sieger fest. Die Siegerehrung
nahm Generalmajor Hans-Lothar Domröse,
Kommandeur der DSO, persönlich
vor. Er dankte zunächst dem Luftsportverein
Regensburg e.V., der die Veranstaltung
in hervorragender Weise unterstützt
hatte.
Domröse sprach den Wettkämpfern
ein großes Lob aus. „Die
in den vergangenen vier Tagen gezeigten
Leistungen und erkämpften Ergebnisse
aller Mannschaften verdienen höchsten
Respekt und große Anerkennung.“
Gewonnen hat schließlich die
Mannschaft der Luftlande- und Lufttransportschule
aus Altenstadt. Zweiter wurden die
Gäste der Gebirgsjägerbrigade
23 aus Bad Reichenhall und den dritten
Platz erkämpfte sich eine Mannschaft
der Luftlandebrigade 26, Saarland.
Die polnische Mannschaft kam auf den
ausgezeichneten, aber wie bei allen
Sportarten undankbaren vierten Platz. |