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 Erfolgreich beim Fallschirmspringerwettkampf in Rode Island
 DSO stellt ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis
Rode Island / Regensburg (eb)[30.09.06]. Herausforderungen der nicht alltäglichen Art stellten sich fünf Fallschirmspringer der Division Spezielle Operationen: Auf Einladung des 56th Troop Command (Special Forces Airborne) der Rode Island Army National Guard (RIANG) nahmen Sie als Vertreter der Bundeswehr am „24. Leapfest“, dem weltweit größten, ältesten und traditionsreichsten Fallschirmspringerwettkampf teil.
44 Teams, davon 3 britische, 2 kanadische und die Mannschaft der DSO, insgesamt rund 200 Springer aus der „Familie“ der Spezial- und Spezialisierten Kräfte, maßen sich im Zielspringen.

Die Springer der DSO geben alles für eine gute Zeit. Oberstabsfeldwebel Jörg E. und Oberstleutnant Peter G. bei der Landung am Zielkreuz.
Mit Oberstleutnant Peter G., Oberstabsfeldwebel Jörg E., Hauptfeldwebel André W., Oberfeldwebel Marcus G. und Feldwebel d.R. Peter H. schickte die DSO erfahrene Fallschirmspringer ins Rennen, die meisten von ihnen sogar mit Freifallexpertise.
Aufgabe war es, im Trupprahmen mit dem automatischen Fallschirmsystem MC 1-1D aus einem Hubschrauber vom Typ CH-47 CHINOOK abzuspringen und ein Zielkreuz zu treffen. Bei jedem Springer wurde bei Bodenberührung die Zeit gestoppt, bis er das Kreuz erreichte. Die Summe der Einzelleistungen ergab die Mannschaftsleistung.
Jedes Team sprang im Wettkampf drei mal. Sieger war das Team mit dem niedrigsten Summenwert. Eine Herausforderung lag in den ständig wechselnden Winden über dem Absetzplatz und den extrem kurzen Abständen von weniger als einer Sekunde zwischen den Springern. Durch den straffen und zügigen Ablauf befanden sich im Wettkampf immer 4 Teams gleichzeitig in Bewegung: ein Team wurde abgesetzt, eines war in der Luft, eines landete gerade und eines verlies das Zielkreuz. Dementsprechend viel „Verkehr“ war auf und über dem Absetzplatz, was erfahrene, gut eingespielte und umsichtige Teams sowie eine ebenso professionelle Organisation erforderte.
Das Team der DSO hat sowohl die Mannschaftswertung als auch mit Oberstabsfeldwebel Jörg E. die Einzelwertung gewonnen und damit den hohen Ausbildungsstand deutscher Spezialisierter Kräfte eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Aber auch über das Wettkampferlebnis hinaus war der Aufenthalt in den Vereinigten Staaten ein Erfolg. Alle deutschen Springer erhielten das amerikanische Fallschirmsprungabzeichen und nach einem „Friendship Jump“ mit deutschem Absetzer verlieh das Team der DSO mit einem herzlichen „Glück ab!“ das deutsche Springerabzeichen an die amerikanischen Kameraden.
Das DSO-Team wurde sehr herzlich aufgenommen. Man freute sich auf Seiten der Gastgeber, dass wieder ein deutsches Team am Wettkampf teilnahm. Einige der am Wettkampf oder in der Organisation beteiligten Soldaten hatten bereits in Übungen oder Einsätzen Erfahrungen mit Soldaten der DSO gemacht und konnten gemeinsame Erinnerungen austauschen. Zahlreiche Deutschstämmige und Deutschsprachige nahmen Verbindung zur Mannschaft der DSO auf und freuten sich über Nachrichten aus Europa.

Der Deutsche Absetzer, Oberfeldwebel Marcus G., beim Absetzen amerikanischer Fallschirmspringer im „Friendship Jump“.
Fotos: DSO -PIZ-
Text/Fotos: PIZ DSO, Oberstleutnant Christian von Platen
 
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