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Ein letztes „Holt nieder Flagge“ |
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Die Ära der Bundeswehr in Bad Segeberg endet |
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Bad
Segeberg
(uz) [17.12.08]. Die Bundeswehr wird kleiner, das merken
nicht nur Soldaten, die sich immer häufiger irgendwo auf
der Welt über den Weg laufen, das merken auch viele Garnisonsstädte.
Die jüngsten Spuren von Standortschließungen sind in
Bad Segeberg zu finden. „Das Panzergrenadierbataillon 182
auf dem Papier zu streichen ist einfach“, betonte Hauptmann
Volker Wittstock sichtlich ergriffen bei einer
kleinen Abschiedszeremonie. Neun Soldaten, die die Kaserne bis
zuletzt mit Leben gefüllt
hatten, waren angetreten, um ein letztes Mal die
Bundesdienstflagge einzuholen. Ein emotionaler Moment für
alle - die meisten der Soldaten hatten einen großen Teil
ihrer militärischen
Laufbahn in dieser Kaserne absolviert. Noch vor
einem Jahr waren Soldaten des Bataillons in den Einsatzregionen
der Bundeswehr
präsent. Im Sommer wurde das Bataillon offiziell außer
Dienst gestellt. [mehr] |
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200
Jahre Militärgeschichte für die Region |
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Museum über den Namensgeber und die Geschichte der Streitkräfte |
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Sigmaringen (uz)
[29.11.08].
Fast 50 Jahre alt ist die 10. Panzerdivision
mit Sitz in Sigmaringen. Die militärischen
Verbände auf der Schwäbischen Alb und
im Schwarzwald, die die Division in der Hohenzollern-Stadt
an der Donau ursprünglich führte, sind
bis auf zwei Bataillone, ein Musikkorps und die
Stabs- und Versorgungskompanie alle aufgelöst.
Die beiden Bataillone mussten aus dem Divisionsbereich
abgegeben werden. Eine Tatsache, die eindrucksvoll
die Spuren der stetigen Umstrukturierungen der
Bundeswehr zeigt. Im Jahr 2001 übernahm
die Division noch die Truppenteile der 1. Gebirgsdivison
aus München, die vor der Auflösung
stand. Mit dem Auftrag allerdings, auch diese
Verbände zum größten Teil aufzulösen.
Damals wurde die Zahl der Soldaten, die der 10.
Panzerdivision unterstanden, fast verdoppelt.
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„Jeanette,
das ist was für dich!“ |
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Berufsportrait: Offizier in der ABC Abwehr-Truppe |
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Bruchsal
(uz) [08.11.08].
Wenn Soldaten das Ausbildungsthema „ABC-Abwehr
aller Truppen“ auf dem Dienstplan
lesen, treten bei den meisten bereits
erste Schweißperlen auf die Stirn.
Die Gedanken wandern umgehend zu pfeifender
Signalmunition in den Farben weiß und
rot, schweren Schutzanzügen, Schutzmaske
mit dem Einheitsgesicht und einem gewissen
Stress. Dort wo für diese Soldaten
das kalte Grausen beginnt, dort liegt
die alltägliche Aufgabe von Oberleutnant
Jeanette Ast. „Das gehört
für mich zum soldatischen Alltag
und ich kann nichts Negatives dabei finden“,
bricht die 26jährige eine Lanze
für die ABC-Abwehrtruppe. Es sei
eine Truppengattung bei der eben weniger
mit Gepäck und Waffe im Anschlag
durch das Gelände gerödelt
werde, sondern ein Aufgabenfeld bei der
der Geist mehr gefragt sei, empfindet
Ast. Sie ist seit März 2008 als
Zugführer beim ABC-Abwehrregiment
750 im badischen Bruchsal tätig.
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Giftalarm auf dem Tender „Donau“ |
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Soldaten
aus Höxter üben mit der Marine |
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Warnemünde
(eb) [17.10.08]. Im Marinestützpunkt Warnemünde
endete die zweitägige Übung "Toxic Fish 2008".
Dabei trainierte die Deutsche Marine zusammen mit Soldaten
vom ABC-Abwehrbataillon 7 aus Höxterdie Abwehr von atomaren,
bilologischen und chemischen Gefahren. Das Szenarium: In
der Übung
simuliert die Explosion eines Gastankers die Beschädigung eines
Chemikalientankers im Hafen. Giftstoffe treten aus. Sie
verseuchen die "Donau".
Bei der anschließenden Dekontaminiationsübung steht die
Zusammenarbeit der Besatzung mit den Soldaten der ABC-Abwehrtruppe
im Vordergrund.
Anlass dieser Übung ist die wachsende Gefahr von terroristischen
Anschlägen mit nuklearen, biologischen oder auch chemischen
Stoffen seit dem 11. September 2001.
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Bundeswehr
erhält erstes Fennek-Pionierfahrzeug |
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Insgesamt
24 Fahrzeuge vor der Auslieferung an Pioniere der Bundeswehr |
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München
(eb) [04.10.08]. rauss-Maffei Wegmann (KMW), Europas führendes
Systemhaus für geschützte Rad- und Kettenfahrzeuge, hat
das erste von insgesamt 24 Fennek-Pionierfahrzeugen an die
Pioniertruppen der Bundeswehr ausgeliefert. Die Übergabe fand
Ende September anlässlich der Ausbildungslehrübung „Pioniere
2008“ und
dem anschließenden „Tag der Pioniere“ in der Kaserne
Münchsmünster bei Ingolstadt statt. Die Fahrzeuge aus der
Fennek-Familie werden zukünftig den Pioniertruppen der deutschen
Bundeswehr wertvolle Dienste bei Erkundung und Aufklärung leisten.
Sie zeichnen sich durch nahezu geräuschlose Mobilität in
jedem Gelände, vielseitige Funktionalität, weitreichenden
Schutz, höchste Standfestigkeit sowie durch die Fähigkeit
zur Selbstverteidigung und hohe Autonomie aus. Die dreiköpfige
Besatzung, bestehend aus Fahrer, Kommandant und Funker/Beobachter,
kann fünf Tage autark operieren.
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Spendenrekord
für KinderKrebshilfe e.V. |
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Holzmindener Soldat organisiert Modellbauaustellungen |
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Holzminden
(eb) [26.09.08].
Rekordverdächtig präsentierte
sich die mittlerweile zehnte Modellbauausstellung
zu Gunsten der Deutschen Kinderkrebshilfe
(DKKH) in der Medem-Kaserne in Holzminden.
Zusammen mit den erzielten 18.225 Euro
Spenden der diesjährigen Ausstellung
konnte der Organisator, Stabsfeldwebel
Helmut Duntemann, damit in den letzten
elf Jahren genau 100.000 Euro für
die DKKH sammeln.
Insgesamt 311 Modellbaufreunde aus Frankreich,
den Niederlan-den, Belgien und Deutschland
präsentierten um die 7.000 Besuchern
mehr als 30.000 Modelle auf etwa 2.200
Quadratmetern in der Kaserne des Panzerpionierbataillons
1.
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„Baden“ hilft
Baden |
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Das südbadische Konstanz braucht Hilfe |
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Konstanz (eb)
[23.09.08].
Es war Mittwoch, der 11. Juni 2008. Seit
drei Uhr morgens ist Leutnant Christoph
Burgmer auf den Beinen. Erst vor wenigen
Tagen ist er von seinem Einsatz im Kosovo
zurückgekehrt. Jetzt gibt es wieder
viel zu tun: Die Soldaten der 6. Kompanie
des ABC-Abwehrregiments 750 „Baden“ rüsten
sich für einen Spezialauftrag.
Das südbadische Konstanz braucht
ihre Hilfe. Genauer, das Konstanzer Klinikum.
In der Nacht vom 2. auf 3. Juni hatte
ein Brand großen Schaden angerichtet:
Zahlreiche OP-Räume wurden zerstört.
Deshalb konten in der Region Konstanz
nur etwa die Hälfte der üblichen
Operationen durchgeführt werden.
Daraufhin sagte die Bundeswehr Hilfe
zu. Sanitäter vom Einsatzlazarett
411/412 aus Dornstadt bauten vier mobile
OP-Einheiten, bestehend aus Containern
und Zelten auf. Damit darin möglichst
bald operiert werden kann, mussten die
OP-Räume vorher sterilisiert werden.
Hier waren die ABC-Abwehr-Spezialisten
aus Bruchsal gefragt. Sie verfügen über
das nötige Know How, praktische
Erfahrung und die Spezialausrüstung. [mehr] |
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Im "Beautysalon" der
Mulis |
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In der einzigen Hufschmiede der Bundeswehr |
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Bad
Reichenhall
(eb) [10.09.08].
Zurzeit bereiten sich weite Teile der
Gebirgsjägerbrigade 23 „Bayern“ auf
den Einsatz vor, die Teile der Brigade
23 ins Kosovo und nach Afghanistan im
Rahmen der friedenssichernden Maßnahmen
führt. Beides sind Einsatzgebiete,
die durch ihre Geografie, nebst extremen
klimatischen Bedingungen, die Arbeit
der Gebirgsjäger von Ort deutlich
erschweren, denn Mensch und Material
stoßen dort manchmal an ihre Grenzen.
Ein Instrument, das den Gebirgsjägern
zusätzlich zur Technisierung zur
Verfügung steht, ist das Einsatz-
und Ausbildungszentrum für Gebirgstragtierwesen
230 mit Sitz Bad Reichenhall. Die Männer
von Oberfeldveterinär Dr. Franz
von Rennenkampff haben in der Vergangenheit
mehrmals schon unter Beweis gestellt,
dass sie die Truppe auch versorgen können,
wenn kein Hubschrauber mehr fliegen kann
oder keine Straße mehr passierbar
ist. Die amerikanische Armee, die ansonsten
eher auf Technik im Bereich des Militärs
setzt, haben Tragtiere wieder entdeckt
und denkt stark über eine Aufstellung
einer solchen Einheit in ihrer Armee
nach. Die einzige pferdehaltende Einheit
der Bundeswehr ist auch ein Sammelsurium
von Besonderheiten, was die Verwendung
von Soldaten angeht. [mehr] |
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Interesse an den "neuen Bundesländern" |
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KSE Inspektion bei dem Artillerieregiment 100 |
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Mühlhausen
(eb) [12.08.08].
Das Artillerieregiment 100 wurde von
einem KSE-Inspektionsteam aus Südkorea „überrascht“,
nachdem tags zuvor bereits das Landeskommando
Thüringen in Erfurt besucht wurde.
Der KSE-Vertrag, seit 1992 in Kraft,
mit seinen Inspektionen in Europa dient
der gegenseitigen Vertrauensbildung und
trägt damit zur Stabilität
und Sicherheit Europas bei. Die Aufgaben
nach dem Vertrag über konventionelle
Streitkräfte in Europa (KSE) liegen
neben dem Erfassen und Reduzieren auch
auf dem Überprüfen der Einhaltung
der vertraglich festgeschriebenen Obergrenzen
von Waffen, Gerät sowie Personal.
Der Schwerpunkt der Überprüfungen
liegt beim Verifizieren und Überprüfen
der Waffenobergrenzen. So muss dem Prüfteam
z. B. jedes Tor, welches breiter als
zwei Meter ist, auf Verlangen geöffnet
werden. [mehr] |
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Kurzvisite
vom Wirtschaftsexperten |
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Mitglied
des Haushalts- und Verteidigungsausschusses in Sigmaringen |
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Sigmaringen
(eb) [12.08.08]. Das Mitglied des Deutschen Bundestages
(MdB) Alexander Bonde besucht zur Zeit verschiedene Bundeswehrstandorte
in Baden-Württemberg, um sich einen persönlichen Eindruck über
die personelle und materielle Einsatzbereitschaft der Truppe
sowie die Zusammenarbeit der Bundeswehrdienststellen und der Wehrverwaltung
mit den Kommunen zu beschaffen. Dazu hielt sich das Mitglied
im Haushalts-
und Verteidigungsausschuss (Bündnis 90/ Die Grünen) in der
Graf-Stauffenberg-Kaserne in Sigmaringen, dem Standort der
10. Panzerdivision auf. Die „Zehnte“ unterstützt,
durch eigene Soldaten aus dem Stab und den beiden unterstellten Brigaden
in Amberg und Bad
Reichenhall, allein in diesem Jahr mit über 4000 Soldaten die
Einsätze auf dem Balkan und in Afghanistan. Im Mittelpunkt der
Gespräche standen neben den aktuellen Herausforderungen der Bundeswehr,
wie die Alimentierung der besonderen Auslandseinsätze im Kosovo,
Bosnien und Afghanistan ab Mitte September (1900 Soldaten),
die intensive Einsatzvorbereitung für 2010, die sanitätsärztliche
Versorgung sowie durch Sanierungsprogramme initiierte baulichen
Maßnahmen
in der Kaserne. [mehr] |
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