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 Zielgenauer Schutz für Afghanistan
 Serienfahrzeuge des Joint Fire Support Team übergeben
München (eb) [15.03.10]. Krauss-Maffei Wegmann (KMW) hat heute an der Artillerieschule in Idar-Oberstein die ersten Serienfahrzeuge des Joint Fire Support Team (JFST) Fennek an das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung (BWB) und die Truppe übergeben. Die Fahrzeuge sind mit einer speziellen Ausrüstung zur „Streitkräftegemeinsamen Taktischen Feuerunterstützung (STF)“ ausgestattet und sollen bereits ab April 2010 in Afghanistan zum Einsatz kommen. Über einhundert Gäste nahmen an der Übergabe der neuen JFST Fennek von KMW-Geschäftsführer Jürgen Weber an den BWB-Vizepräsidenten Reinhardt Schütte und den Kommandeur der Artillerieschule, Brigadegeneral Heribert Hupka, teil.
Brigadegeneral Heribert Hupka (Kommandeur der Artillerieschule), Brigadegeneral Carsten Jacobson (Chef des Stabes Heeresführungskommando), Generalmajor Wolf-Joachim Clauß (Amtschef Heeresamt), Brigadegeneral Dr. Thomas Czirwitzky (BMVg Rü V), Reinhard Schütte (Vizepräsident des BWB), Jürgen Weber (Geschäftsführer KMW) (von links nach rechts)
Foto: KMW
Das JFST auf Basis des hochmobilen Allradfahrzeugs Fennek koordiniert das indirekte Feuer des Heeres sowie die Wirkmittel der Marine und Luftwaffe und bringt sie zur Wirkung. Hierfür operieren zwei Fahrzeugvarianten zusammen: die „Boden-Boden“-Version als Beobachter und die „Luft-Boden“-Version als Forward Air Controller. Das JFST befähigt die Bundeswehr zu einem wesentlich verbesserten Aufklären, Erkennen, Identifizieren und Vermessen von feindlichen Zielen. Darüber hinaus zeichnen sich die Fahrzeuge durch ihre zusätzlichen Kommunikationsanbindungen zu Heer, Luftwaffe und Marine aus. „Dieses hochkomplexe System stellt der Bundeswehr neue, dringend benötigte Fähigkeiten zur Verfügung“, so KMW-Geschäftsführer Weber. „Angreifer können über Entfernungen von bis zu fünf Kilometern bei Tag und Nacht aufgeklärt, identifiziert und für die Bekämpfung durch die Teilstreitkräfte Heer, Luftwaffe und Marine geographisch vermessen werden.“ Integriert ist ein Laserpointer und -beleuchter, der künftig in einer erweiterten Funktion auch lasergesteuerte Munition führen kann. Beauftragt sind bisher insgesamt 20 Fahrzeuge, die bis 2011 geliefert werden. Der Gesamtbedarf beträgt 40 Fahrzeuge. Die Fennek-Variante als Artillerie-Beobachter ist schon seit 2004 bei der ISAF-Schutztruppe im Einsatz. Das neue System „im Doppelpack“ verfügt über eine außerordentlich leistungsstarke Beobachtungs- und Aufklärungsausstattung. Die Fahrzeuge bieten Schutz vor Minen und ballistischer Bedrohung sowie gegen ABC-Kontamination. Bei einer Reichweite von 850 Kilometern kann die dreiköpfige Besatzung über mehrere Tage autark operieren. Da er zudem luftverladbar ist, kann der Fennek schnell und problemlos auch in weit entfernte Einsatzgebiete verlegt werden.
Text/Foto: Krauss-Maffei Wegmann
 
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