truppen.info: Konversionsatlas 2005
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 Konversionsatlas 2005
 Vier Kommunen mit unterschiedlichen Erfahrungen
Itzehoe (Schleswig-Holstein), Zeitz (Sachsen-Anhalt), Engstingen und Nagold (beide Baden-Württemberg) sind vier von den vielen Städten und Gemeinden, die in den letzten Jahren den Abzug von Soldaten erlebt haben. truppen.info hat sie unter die Lupe genommen. Wie gehen sie mit dem Abzug der Truppen um und was wird aus der Infrastruktur?
 
 „Nicht nur viel gedacht, vor allem gemacht!"
 Itzehoer Wohnpark „Klosterforst“ ein Paradebeispiel geglückter Konversion
Itzehoe [6.10.05]. Sein großzügiges Büro liegt im vierten Stock, einen Fahrstuhl gibt es allerdings nicht – Thomas Hoffmann geht zu Fuß. Aber nicht weil er unbedingt will, sondern weil die Wehrmacht beim Bau des Gebäudes im Jahr 1935 keinen Lift eingebaut hat. Thomas Hoffmann ist Geschäftsführer der Itzehoer „Plate und Partner Gruppe“, die in den vergangenen zehn Jahren aus einer alten Kasernenanlage einen komplett neuen Stadtteil gemacht hat – den sogenannten „Klosterforst“.
Von der ehemaligen „Hanseaten-Kaserne“ ist kaum noch etwas zu erkennen ... [mehr]
 „Abartige Anfragen“ und kein Mitspracherecht
 Nagold wartet seit zehn Jahren auf Investoren für fast 80 Hektar
Nagold [6.10.05]. Die Elitekämpfer der Bundeswehr sind gerade einmal 26 Kilometer entfernt stationiert. Auch Nagold war vor zehn Jahren als Standort im Gespräch, doch statt des KSK kam das BVA. Das Kommando Spezialkräfte wurde in Calw aufgestellt, die Kaserne in Nagold geräumt und in die Obhut des Bundesvermögensamtes gegeben.
Erklärtes Ziel: die zivile Vermarktung von 24 Hektar Kasernenfläche plus Gebäuden. Passiert ist seit 1995 allerdings nicht viel, klagt Dr. Wolf-Ingo Seidelmann, ... [mehr]
 Finanzamt auf alt-russischem Boden
 Die „Rote Armee“ hat Zeitz längst verlassen – der Streit ums „Erbe“ dauert an
Zeitz [6.10.05].Wer sich im Internet unter www.zeitz.de das Datenblatt zum „Gewerbegebiet B-Plan 16 B (Panzerkaserne)“ ansieht (Bild), wird denken, dort eine geglückte Konversions-Maßnahme vorzufinden.
Immerhin, so heißt es in dem Datenblatt, seien rund 10 von 13 Hektar verfügbarer Fläche bereits belegt, gerade einmal 2,8 Hektar stünden noch zur Verfügung. Die Realität sieht allerdings genau anders herum aus ... [mehr]

 
 Kampfmittelräumdienst im Dauereinsatz
 Ex-Standort Engstingen zu 50 Prozent verkauft – Zeitplan gesprengt
Engstingen [6.10.05}. Äußerlich hat sich das Gesicht der „Muna Heid“ wenig verändert, auch zwölf Jahre nach dem Abzug der letzten Bundeswehrsoldaten bekommt man als Besucher unweigerlich das Gefühl, in einer Kaserne zu sein. Doch der erste Eindruck trügt: auf der alten Eberhard-Finckh-Kaserne steht mittlerweile nicht nur „Gewerbepark Engstingen-Haid“ drauf, es steckt auch schon jede Menge Gewerbe drin. So ganz zufrieden ist Manfred Jungbeck dennoch nicht ...[mehr]

 
Standortschließungen: Verlierer ist Ostdeutschland
Experten warnen vor Kollaps – Forderung nach Förderprogrammen
Das sagen die Bundesministerien für Verteidigung und Finanzen
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Kommentar: Katastrophe oder echte Chance?
 
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