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 Nach dem Lehrgang zur Feuertaufe
 Martina Johannsen kehrt in ihre Stammeinheit zurück

Martina Johannsen hat es geschafft: Als Feldwebel hat sie ihren Arbeitsplatz übernommen. Fotos: Zeitter
Heide (uz) [07.08.09]. Ein bisschen Ausbildung wird es noch geben, bis Feldwebel Martina Johannsen alle Qualifikationen im Rahmen ihrer Laufbahnlehrgänge erreicht hat. Ein Modul an der Logistikschule der Bundeswehr in Garlstedt bei Bremen steht noch an, das Führungstraining, das die Luftwaffe für junge Feldwebel vorsieht, und der Erwerb einer Bundeswehr-Fahrerlaubnis. Dann hat Martina Johannsen es erst einmal geschafft: Ein knapp dreijähriger Ausbildungsmarathon mit vielen Abwesenheiten und nur kurzen Aufenthalten in der Stammeinheit Johannsens geht damit zu Ende.
Feldwebel Johannsen hat ihren Tätigkeitsbereich als „Logistik-Profi“ in der 10. Inspektion der Unteroffizierschule der Luftwaffe im schleswig-holsteinischen Heide übernommen. Ihr Vorgänger, der zwar noch einige Zeit in der Inspektion verbleibt, hat den Arbeitsplatz für sie geräumt.
Die Beförderung zum Feldwebel im April hat nochmals den notwendigen Motivationsschub gegeben, um die theoretische Phase abzuschließen. Auch wenn es Johannsen durchaus nicht an Motivation für ihren Job fehlt. Fast viereinhalb Monate war sie in diesem Jahr nochmals auf Lehrgang. Mit dem Ergebnis der jüngsten Lehrgänge an der Logistikschule ist die Soldatin auch durchaus zufrieden. Jetzt gilt es, die erlernte Theorie auch vollends in die Praxis umzusetzen. „Die Lehrgänge haben mir viel mehr Handlungssicherheit gegeben, gerade auch wenn es um die Verantwortung für die Waffenkammer geht“, berichtet Feldwebel Johannsen von den ersten Wochen, die sie als Feldwebel in der Inspektion verbracht hat. „Es ist schon eine ungewohnte Situation, so richtig in der Verantwortung für den Bereich zu stehen und ihn übernommen zu haben“, gesteht sie.

Besondere "Lehrstunde" Martina Johannsen im Gespräch mit einem Prüfer bei der technischen Materialprüfung.
Die ersten Wochen haben für sie gleich eine richtige Feuertaufe gebracht. In der Inspektion stand die Technische Materialprüfung für Waffen, kurz TMP, auf dem Dienstplan. Die TMP ist im Zivilen mit den Untersuchungen und Überprüfungen durch den TÜV vergleichbar. Für den frischgebackenen Feldwebel eine verantwortungsvolle Aufgabe, die einer umfangreichen Vorbereitung bedurfte. Dafür war auch die Übernahme der Dienstgeschäfte, die eine Überprüfung des Materials zu 100% beinhaltete, von Vorteil. „Bei einer solchen Überprüfung kann man nicht mal kurz oberflächlich vorbeigehen“, erklärt Johannsen. Die TMP wurde aber auch bereits während ihres Lehrgangs vom Personal in Heide vorbereitet. „Vor allem meinem Vorgänger bin ich sehr dankbar dafür“, strahlt die Soldatin, die die Überprüfung ohne größere Mängel über- oder vielleicht auch bestanden hat. Doch gerade die TMP war es, die einen für Johannsen schmerzlichen Verlust ans Tageslicht brachte: „Aus unserer Ausbildung sind viele Elemente aus dem Bereich ‚Waffen und Gerät’ entfallen. Ich denke aber, dass mir dieses Wissen, die letzten Tage weitergeholfen hätte“, schmunzelt sie nach einem der letzten Prüfungsabschnitte.
Ansonsten gewinnt Martina Johannsen zunehmend auch die Routine und Sicherheit, die gerade im Bereich Nachschub vom Personal erwartet wird. Diese Routine hilft auch dort, wo die Vorschriften augenscheinlich im Widerspruch zu den dienstlichen Anforderungen stehen.
Dort wo Not am Mann ist, kann Martina Johannsen im Moment auch noch gut auf den Erfahrungsschatz ihres Vorgängers zählen. Auch wenn er seine persönlichen Dinge längst aus dem Büro geräumt und ihr den Arbeitsplatz überlassen hat. „Wegen mir hätte er das noch nicht machen müssen“, sagt Feldwebel Martina Johannsen, die gerne noch ein wenig vom Erfahrungsschatz und der Erfahrung ihres Vorgängers profitiert.
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