In der Inspektion wird sie längst
akzeptiert und die angehende Frau Feldwebel ist gefragt. Klebeband, Waffenausgabe,
Anforderungen, Sachschadensmeldung, Bettwäsche, Einkleidung das Themengebiet,
mit dem sich die Soldatin konfrontiert sieht, ist weit gefächert. „Alle
fünf
Minuten kommt jemand rein, hier ist echt was los“, schwärmt sie
von ihrem aktuellen Job und ergänzt: „Das ist richtig stressig,
aber schön. Es ist mir wichtig endlich 'etwas zu tun‘ nach
der langen Ausbildung!“
Verantwortung wurde Stabsunteroffizier Meyer natürlich auch bei der Einstellung
der neuen Rekruten, die zum ersten April in die Grundausbildungseinheit gekommen
sind, abverlangt. An vielen Stationen waren Leistungen aus dem Versorgungsbereich
und deren Koordination gefragt. „Da kamen schon einigen Kilometer zusammen“,
schmunzelt sie.
In der Inspektion so glaubt sie, ist sie dafür schon fast ein Pol der guten
Laune geworden. „Das macht mir hier so viel Spaß, dass ich nur strahlend
durch das Gebäude laufe“, erklärt sie.
Neben ihrem normalen Aufgabengebiet meistert sie derzeit zahlreiche Sonderdienste.
Trotz aller Euphorie in ihrem „eigenen“ Aufgabengebiet, wären
ihr ein paar freie Tage Ausgleich nicht unrecht, lächelt Martina Meyer.
Zugleich helfen ihr beispielsweise die Dienste als „Unteroffizier vom Dienst“ (UvD)
zugleich
auch, um wieder militärische Praxis als Vorbereitung für folgende Ausbildungen
nutzen
kann.
Denn:
Genießen kann sie die Freude über die Rückkehr wohl nur noch
einige Wochen, dann wird Stabsunteroffizier Meyer ihre Kommandierung in eine
andere Inspektion der USLw erhalten, um dort den Feldwebellehrgang zu absolvieren.
Eine kleine Reise bringt das für
Martina Meyer trotzdem wieder mit sich. Die Feldwebellehrgänge für
Luftwaffenangehörige werden im Standort Appen bei Pinneberg durchgeführt. |