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 Laufbahn der Unteroffiziere
Seit einigen Jahren ist der Zugang zur Laufbahn der Unteroffiziere vereinfacht. Die Laufbahn wurde zeitgleich in die Laufbahn des Fachdienstes und des Truppendienstes geteilt.
Als Unteroffiziere des Fachdienstes werden Bewerberinnen und Bewerber eingestellt, die über längere Zeit in einem Spezialgebiet eingesetzt werden möchten. So können Kenntnisse in einem Fachgebiet oder Ausbildungsberuf vertieft werden und Berufserfahrung gesammelt werden. Nach dem Ende ihrer Dienstzeit steht die Qualifikation zu einem ausgewiesenen und anerkannten Fachmann. Beispiele dafür sind IT-Spezialisten, Fachleute im Bereich des Personalwesens. Diese Laufbahn ist in etwa mit der Facharbeiter-, Techniker- oder Gesellenebene vergleichbar. Ein Wechsel in die Laufbahn des Truppendienstes ist grundsätzlich möglich. Die Möglichkeiten sollten aber unbedingt (vor der Einstellung) im Gespräch mit einem Wehrdienstberater geklärt werden. Er kann auch Informationen geben, welche Möglichkeiten es gibt um als "ungedienter Bewerber" je nach beruflicher Qualifikation und Einplanungs- möglichkeit zu einer berufsnahen Verwendung bereits mit "höherem Dienstgrad" eingestellt zu werden.
Im zivilen Bereich ist die Unteroffizierslaufbahn mit der Gesellenebene, die Verwendungen der Feldwebel/Bootsleute (Unteroffizier mit Portepee) mit der Meisterebene vergleichbar. Sehr stark ausgebaut wurde in den vergangenen Jahren die Möglichkeit, nach der Einstellung in die Dienstgradgruppe der Mannschaften, direkt in die Laufbahn der Feldwebel/Bootsleute zu wechseln. Neu wurde dafür der Dienstgradzusatz des Feldwebelanwärter (FA) geschaffen.
Die Laufbahn der Unteroffiziere und Feldwebel des Truppendienstes ist für Männern und Frauen angelegt, die nicht nur eine bestimmte berufliche Qualifikation einbringen, sondern insbesondere auch Verantwortung als militärischer Führer übernehmen wollen.
Unteroffizier als Gruppenfhrer in der allgemeinen Grundausbildung.
Bereits in jungen Jahren trägt der Unteroffizier in dieser Laufbahn erhebliche Verantwortung. Diese trägt er dabei insbesondere auch für andere Menschen, die ihm direkt unterstellt sind. Als Gruppenführer im Dienstgrad (Ober-) Feldwebel (oder Bootsmann) werden dem Soldat Gruppen mit bis zu zehn unterstellten Kameraden zugewiesen. Im Alltag heißt dies, nicht nur während der allgemeinen Grundausbildung, Aus- und Weiterbildung.
Marinesoldaten in der Ausbildung
Mehrere Gruppen werden zu einem Zug mit durchschnittlich 30 bis 60 Soldaten zusammen gefasst. In den Dienstgraden Hauptfeldwebel (Hauptbootsmann) führt man normalerweise einen Zug. Der Zugführer organisiert und leitet die Ausbildung oder die Aufträge seiner Soldaten und setzt sie ein.
In beiden Laufbahnen der Unteroffiziere sind Verpflichtungszeiten von 4, 8 oder 12 Jahren die Regel. In Ausnahmefällen sind auch 15 oder 20 Jahre möglich. Außerdem ist es möglich bei Eignung, Leistung und Bedarf auch Berufssoldat werden. Mit der Beförderung zum Feldwebel kann Jahrgangsabhängig ein entsprechender Antrag gestellt werden.
Die Ausbildung zum Unteroffizier ist bei den Teilstreitkräften Heer, Luftwaffe, Marine, Sanitäts- und Militärmusikdienst unterschiedlich. Grundsätzlich wechseln sich die Vermittlung von Theorie und deren Umsetzung in die Praxis des Truppenalltags ab. Die Ausbildung zum Unteroffizier dauert ein Jahr und drei Monate, die zum Feldwebel 4 Jahre.
Personenschutz durch die Feldjgertruppe
Die militärische Ausbildung beinhaltet eine berufsbezogene Ausbildung, die auf die militärische Verwendung bezogen ist und der Gesellen-, Facharbeiter-, Meister- oder Technikerebene entspricht und zivilberuflich nutzbar ist.
Bewerber für die Laufbahn der Unteroffiziere müssen sich für eine Dienstzeit von mindestens vier Jahren verpflichten. Für bestimmte militärische Verwendungen sind höhere Mindestverpflichtungszeiten erforderlich. Für Anwärter, die eine hochwertige Spezialausbildung anstreben (Elektroniker, U-Bootpersonal, Waffentaucher u.s.w.), besteht eine Mindestverpflichtungszeit von 6 Jahren.
Unteroffiziersanwärter werden für eine Probezeit von 6 Monaten in das Dienstverhältnis eines Soldaten auf Zeit berufen.
Bei Bewährung wird die Dienstzeit zunächst auf insgesamt zwei Jahre, nach erfolgreicher Teilnahme an der Unteroffiziersausbildung auf die volle Verpflichtungszeit von vier Jahren festgesetzt.
Pioniere im humanitren Einsatz.
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Anne Bähr verlässt die Mannschaftslaufbahn
Erste Schritte auf dem Campus (Studium)
Ein Ziel erreicht: Anne Bähr wird zum Leutnant befördert
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