Zudem ist er in einer
der beiden Schichten auf dem Fliegerhorst der Ausbildungsleiter. Als
Truppführer ist Frank Fischer wechselnd auf den drei Positionen der
Feuerwehr entlang der Start- und Landebahn in Wittmund tätig. Grundsätzlich
stehen hier Löschfahrzeuge bereit, sobald der Flugbetrieb auf dem Platz
aufgenommen wird. „Die Positionen werden gewechselt, damit keine Routine
einkehrt und man immer wachsam den Flugverkehr beobachtet“, erklärt
er. Und den Flugverkehr gibt es in Wittmund reichlich. Der gut frequentierte
Platz hat sich inzwischen in der Bundeswehr herumgesprochen .„Es gibt viele
Auszubildende, die ihre Ausbildung unbedingt bei uns machen wollen“, sagt
Fischer. Drei bis vier Mal pro Jahr führen die Wittmunder Feuerwehrleute
für vier Wochen die Ausbildung für angehende Kameraden durch. Sechs
bis sieben Teilnehmer hat jeder Durchgang. Für die Ausbildung wird aber
kein zusätzliches Personal bereitgestellt. Die Schicht muss die Ausbildungsleistung
zu ihren Routineaufgaben erledigen. „Mit einem Ausbildungsplan koordinieren
wir die Themen zwischen den Schichten. So weiß jeder was schon behandelt
wurde und was nicht“, beschreibt Fischer das Verfahren. Es wäre für
die anstehenden Prüfungen fatal, wenn einige Themen doppelt und andere gar
nicht behandelt würden. Sowohl Ausbilder wie auch Auszubildender zeichnen
die Ausbildungsabschnitte, deren Grob- und Feinziele festgelegt sind, mit Datum
und Unterschrift gegen. Die Männer der Wittmunder Fliegerhorst-Feuerwehr
sind stolz auf ihre Ausbildungsleistung, denn so betont der Ausbildungsleiter
:„Jeder kann nur so gut sein, wie sein Ausbilder, die Ergebnisse der Tests,
die wir durchführen, sind immer sehr ordentlich.“ |