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 „Feuerwehr“ - ein schöner Job mit vielen Aufgaben

Kurz Durchatmen: Die Besatzung ist geborgen und auch Retter Frank Fischer wird das Cockpit der F4-F Phantom gleich wieder verlassen. Fotos: Uwe Zeitter
Wittmund (uz) [01.07.07]. Sein Hobby wollte Oberbrandmeister Frank Fischer zum Beruf machen und dieses Hobby hat er von Kindesbeinen an. „Es hat mich schon immer fasziniert, in Not geratenen Menschen zu helfen“, blickt er zurück. So kam es wie es kommen mußte: Der junge Frank Fischer trat in seiner Heimatstadt, dem ostfriesischen Esens, in die Feuerwehr ein. Heute ist er hier Zugführer der freiwilligen Feuerwehr. Aber auch sein hauptberufliches Engagement führte Fischer in diese Richtung.
Lebenslauf
Oberbrandmeister
Frank Fischer
1963
in Esens (Ostfriesland) geboren

1979
Realschulabschluss

1979 - 1982
Ausbildung zum Kfz-Mechaniker

1982
Diensteintritt in die Bundeswehr (Allgemeine Grundausbildung beim
Luftwaffenausbildungsregiment 1 in Goslar)

anschl.
Versetzung in die Wartungsstaffel des Jagdgeschwaders 71„Richthofen“in Wittmund.
Ausbildung im Rahmen der Berufsförderung der Bundeswehr bei Berufsfeuerwehr in Hannover.

1990
Diensteintritt in die Fliegerhorst-Feuerwehr Jever als Arbeitnehmer

1997
Ernennung zum Beamten

seit 1. Mai 2005
bei der Fliegerhorst-Feuerwehr in Wittmund

seit der Jugendzeit gehört Frank Fischer der freiwilligen Feuerwehr Esens an.

Auslandsverwendungen:
Sardinien (Italien)
Goose Bay (USA)
Portugal
Nach einer Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechaniker und kurzer Gesellenzeit wurde er zur Bundeswehr einberufen. Seine Allgemeine Grundausbildung absolvierte Frank Fischer beim Luftwaffenausbildungsregiment 1 in Goslar. Anschließend wurde er in die Wartungsstaffel des Jagdgeschwaders 71„Richthofen“ in Wittmund versetzt. Er verpflichtete sich für eine achtjährige Dienstzeit. Am Ende seiner Verpflichtungszeit hat er sich nach einer Stelle bei der Feuerwehr umgesehen. Damals waren die Stellen bei den Feuerwehren der Bundeswehr in der Region alle besetzt. Über den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr begann Fischer eine Ausbildung bei der Berufsfeuerwehr in Hannover. Während der Ausbildungszeit bewarb er sich aber weiter bei der Bundeswehr. Nach dem Abschluss dieser Lehre konnte er seinen Dienst doch noch heimatnah bei einer Feuerwehr der Bundeswehr aufnehmen. Er begann 1990 als Angestellter bei der Fliegerhorst-Feuerwehr in Jever. Nach der Probezeit und der Ausbldung zum Oberbrandmeister wurde er zum Beamten ernannt. Seine Aufgaben versah Frank Fischer als Fahrzeugführer und als Truppführer.
Durch Umstrukturierungen und schließlich auch durch die Auflösung des Geschwaders hatte sich Frank Fischer nach einem neuen Arbeitsplatz umzusehen. Schnell fand er eine Anschlussverwendung in Wittmund bei der Fliegerhorst-Feuerwehr des Jagdgeschwaders 71 „Richthofen“. Frühere Begegnungen hatten ihm dort Tür und Tor geöffnet. Außerdem war auch Fischers Vater schon bei der Feuerwehr des Wittmunder Geschwaders tätig. Zum Mai 2004 wurde er dorthin versetzt und fühlt sich an dieser Stelle sehr wohl. „Ich glaube wir haben ein sehr gutes Team hier“, ist er zufrieden. Auch in Wittmund ist er als Fahrzeugführer tätig und wird als Truppführer eingesetzt.
Jeder Handgriff sitzt: Als Ausbildungsleiter hat Frank Fischer auch dafür Sorge zu tragen, dass seine Mitstreiter alle gängigen Luftfahrzeuge und zum Beispiel, wie hier, ihre Schleudersitze kennen.
Zudem ist er in einer der beiden Schichten auf dem Fliegerhorst der Ausbildungsleiter. Als Truppführer ist Frank Fischer wechselnd auf den drei Positionen der Feuerwehr entlang der Start- und Landebahn in Wittmund tätig. Grundsätzlich stehen hier Löschfahrzeuge bereit, sobald der Flugbetrieb auf dem Platz aufgenommen wird. „Die Positionen werden gewechselt, damit keine Routine einkehrt und man immer wachsam den Flugverkehr beobachtet“, erklärt er. Und den Flugverkehr gibt es in Wittmund reichlich. Der gut frequentierte Platz hat sich inzwischen in der Bundeswehr herumgesprochen .„Es gibt viele Auszubildende, die ihre Ausbildung unbedingt bei uns machen wollen“, sagt Fischer. Drei bis vier Mal pro Jahr führen die Wittmunder Feuerwehrleute für vier Wochen die Ausbildung für angehende Kameraden durch. Sechs bis sieben Teilnehmer hat jeder Durchgang. Für die Ausbildung wird aber kein zusätzliches Personal bereitgestellt. Die Schicht muss die Ausbildungsleistung zu ihren Routineaufgaben erledigen. „Mit einem Ausbildungsplan koordinieren wir die Themen zwischen den Schichten. So weiß jeder was schon behandelt wurde und was nicht“, beschreibt Fischer das Verfahren. Es wäre für die anstehenden Prüfungen fatal, wenn einige Themen doppelt und andere gar nicht behandelt würden. Sowohl Ausbilder wie auch Auszubildender zeichnen die Ausbildungsabschnitte, deren Grob- und Feinziele festgelegt sind, mit Datum und Unterschrift gegen. Die Männer der Wittmunder Fliegerhorst-Feuerwehr sind stolz auf ihre Ausbildungsleistung, denn so betont der Ausbildungsleiter :„Jeder kann nur so gut sein, wie sein Ausbilder, die Ergebnisse der Tests, die wir durchführen, sind immer sehr ordentlich.“
Routinedienst: In greifbarer Nähe beobachten Frank Fischer und seine Kollegen den Flugbetrieb.
„Mein Vorhaben, das Hobby zum Beruf zu machen, hat ganz gut geklappt“, zieht Frank Fischer ein vorläufiges Resümee und ergänzt: „Ich möchte auch gar nichts anderes machen! Es ist immer eine Genugtuung, Leuten zu helfen. “Sein Engagement als Zugführer in der Freiwilligen Feuerwehr von Esens rundet die „Leidenschaft des Rettens“ ab. Die Erfahrungen beider Verwendungen greifen perfekt ineinander. Auch als Zugführer der freiwilligen Wehr ist er für die Ausbildung zuständig. Die Einsätze in den beiden Feuerwehren unterscheiden sich grundsätzlich - nur eines ist gleich, wie Frank Fischer klarstellt: „Dort wird das Feuer mit Wasser und Schaum genauso ausgemacht, wie hier auch!“
Eine wichtige Entwicklung der letzten Jahren ist für den Oberbrandmeister, dass der vorbeugende Brandschutz zunehmend an Bedeutung gewinnt. „Das Bild der Feuerwehr hat sich gewandelt“, erzählt Fischer und ist sich sicher, dass sich ohne diese Entwicklung viel mehr Schadensfälle ereignen würden.
„Ich habe einen schönen Job mit Vor- und Nachteilen“, sagt Frank Fischer abschließend und spielt damit auf die Belastung durch den Schichtdienst an.
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