„Wirklich!“ beteuert der Stabsunteroffizier
auf die ungläubigen Blicke. Er stand zu einer Zigarettenpause draußen
und dachte über seine berufliche Zukunft nach, als ein Bus an „seiner“ Bank
vorbeifuhr, ein Bundeswehr-Bus.
Recht spontan fällt Peter Koch seine Entscheidung und wurde 2004 zum Grundwehrdienst
ins Luftwaffenausbildungsregiment 3 nach Mengen auf die Schwäbische Alb
einberufen. Nach der Grundausbildung war er zunächst als Rechnungsführergehilfe
tätig. Eine Aufgabe, die sich von der zivilen beruflichen Tätigkeit
nur wenig unterschied. Als er als Soldat auf Zeit übernommen wurde, bot
sich die Möglichkeit, Personalunteroffizier zu werden. Peter Koch griff
zu.
Heute ist Stabsunteroffizier Koch einer von zwei Personalunteroffizieren in der
S1-Abteilung, der Personalabteilung, im Stab des Jagdgeschwaders 74 in seiner
Heimatstadt Neuburg an der Donau. In seinem Aufgabenbereich beschäftigt
er sich vorwiegend mit den Statusangelegenheiten, sprich mit allen Fragen, die
mit Verpflichtungszeit und Verwendungen zusammenhängen. „Es gefällt
mir dass ich hier in diesem Bereich recht eigenständig arbeiten kann“,
berichtet Koch. Er bearbeitet den Schriftverkehr, achtet auf Vorlagetermine und
bereitet die Unterlagen unterschriftsfertig auf. „Ich denke, man muss sich
bewußt sein, dass es bei der Arbeit um Menschen geht“, betont Koch.
Entsprechend sorgfältig achtet er auf die Einhaltung von Vorlageterminen.
Besonders wichtig ist dies auch, wenn es um die termingerechte Bereitstellung
von Urkunden für Beförderungen, oder die Entlassungsunterlagen geht.
Hier ist Kontinuität und Sorgfalt gefordert . |