Im täglichen
Flugbetrieb wird den Wartungsgruppen jeweils eine Maschine zugewiesen.
Die Gruppe ist dann für die Vor-, Zwischen- und Nachfluginspektion
zuständig und verantwortlich. Rund eine bis eineinhalb Stunden
vor dem geplanten Start legt die Wartungsgruppe los und bereitet alles
für den Piloten vor. Die Maschine erhält Strom, die Funktion
von Lampen, Beleuchtung und Displays wird überprüft und Füllstände
von Öl und Schmiermitteln werden kontrolliert. Natürlich führen
Oberfeldwebel Dick und seine Männer auch eine Sichtprüfung
der Maschine durch und sorgen für die Betankung. "Der Eurofighter
hat kein Bordbuch mehr, die Prüfungen werden im Computer registriert",
erzählt Markus Dick. Er wird, sobald der Pilot eintrifft auch mit
ihm die Funktionen der Maschine checken. Ohne seine Zeichen wird die
Maschine nicht bewegt. Sollten Fehler auftreten, ist es auch er, der
die Entscheidung treffen muss, ob die Maschine zum Start rollen darf
oder. Der Wart ist es auch, der dem Piloten nach dem Flug die Parkposition
zuweist und dafür Sorge zu tragen hat, dass beim Bewegen der Maschine
keine Schäden entstehen. "So lange er am Boden ist, ist es
mein Flieger", lächelt Dick. Es gäbe dadurch aber auch,
so räumt der Techniker ein, durchaus auch Diskussion mit Piloten,
wenn der Start verweigert wird. "Man darf eben nicht aus den Augen
verlieren, dass Menschenleben an dieser Entscheidung hängen",
betont er, dass es wichtig ist, diese Haltung auch gegenüber dienstgradhöheren
Kameraden zu halten.
Nach dem Flug wird die selbe Maschine wieder in die Hände des selben
Wartungsteams gelegt. Dann sind abermals die Kontrollen durchzuführen.
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