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 „George“ war immer dabei
 Offizieranwärter erlernen „Gefechtsdienst aller Truppen“

Tarnen und Täuschen: Gefreiter (OA) Anne Bähr (links) und ihre Gruppe erneuern ihre Tarnung.
Fotos: Zeitter
Plön (uz) [20.11.08]. Regelmäßige Schussabgaben aus dem Maschinengewehr und huschende Gestalten zwischen den Bäumen waren ein eindeutiges Indiz dafür: Auf dem Truppenübungsplatz im schleswig-holsteinischen Boostedt bei Neumünster wurden infanteristische Grundlagen gelegt. Petrus bedachte die Offizieranwärter der Marine, die sich hier gerade im Biwak befanden, mit reichlich Regen. „Jägerwetter“ heißt das auch bei den Ausbildern der Marine in Anspielung auf die schlechten Sichtbedingungen, die den Infanteristen immer zu Gute kommen. Gefreiter OA Anne Bähr und ihre Kameraden und Kameradinnen wurden in den vergangenen Wochen in allgemeinmilitärischen Grundlagen ausgebildet. Die infanteristische Basis an der Marineunteroffizierschule in Plön ist der vorletzte Ausbildungsabschnitt für die Offizieranwärter in diesem Jahr. Und es war auch der vorletzte Ausbildungsabschnitt, der den Titel „Basis“ trug. Als letztes folgt zur Zeit die nautische Basis an der Marineschule in Mürwik. Anne Bähr findet, dass sie eine gute Reihenfolge der Ausbildungen erwischt hat und freut sich, dass sie im November und Dezember vorwiegend auf die Schulbank muss. „Im Hörsaal ist es wenigstens warm“, schmunzelt sie.
Doch auch das nasskalte Wetter auf dem Truppenübungsplatz machte Anne Bähr nicht zu schaffen. Auch wenn ihr Camping eher unsympathisch ist, das Biwak war im Nachhinein für die Offizieranwärterin gar nicht so schlimm. Und beim Aufbau ihres kleinen Zeltes hat sie ein glückliches Händchen bewiesen: „Unsere Sachen sind alle trocken geblieben“, ist Gefreiter Bähr stolz. So wie bereits Generationen von Soldaten dies taten, haben auch die Offizieranwärter in diesem Jahr ihre persönliche Waffe, quasi als Lebensversicherung, in die Familie mit aufgenommen. Anne Bähr hat ihr G36, von dem sie sich in den Biwak-Tagen kaum weiter als zehn Zentimeter entfernte, auf den Namen „George“ getauft. Die Ausbildungsabschnitte verdeutlichten den Offizieranwärtern, wie wichtig der sichere Umgang mit der Handwaffe ist.
Dabei ist sowohl den Ausbildern wie auch den Offizieranwärtern klar, dass in diesem Lehrgang nur allgemeines militärisches Handwerkszeug vermittelt werden konnte, auf das später nochmals kontinuierlich aufgebaut werden muss.

Aufmerksam folgt die Offizieranwärterin der Ausbildung.
Die Ausbildungsinhalte sind dabei bei weitem nicht nur die, die dem klassischen „Gefechtsdienst aller Truppen“ entstammen. Die Soldatinnen und Soldaten erlernen während der Ausbildung an der Marineunteroffizierschule die Einsatzgrundsätze für einen Spähtrupp oder das Verhalten bei der Verteidigung der Gruppe. Aber auch Themen im Zusammenhang mit den Auslandseinsätzen standen auf dem Dienstplan. Einige Tage galten besonders der einsatzvorbereitenden Ausbildung für Konfliktverhütung und Krisenreaktion, kurz EAKK genannt. Abweichend von den klassischen Aufgaben des Infanteristen ging es dabei um die Kenntnisse, die Soldaten in internationalen Missionen benötigen. Besonders die Bildung einer Postenkette zum Zurückdrängen von Demonstranten hat Gefreiter Bähr beeindruckt: „Ich glaube schon, dass das recht imposant ist“, blickt sie am Ende der Ausbildung zurück.
Auf dem Dienstplan standen in den vergangenen Wochen aber auch Themen wie Wachausbildung, politische Bildung und jede Menge körperliche Fitness. Selbst einen Marsch über 30 km Distanz steckte die Soldatin locker weg.

Die Gruppe von Anne Bähr übt die lautlose Bewegung.
Am Ende fand Anne Bähr den infanteristischen Ausbildungsabschnitt fast ein wenig zu kurz, wohl auch in der Gewissheit, dass die kommenden Monate ganz anderen Ausbildungsinhalten gewidmet werden. Die Offizieranwärterin sieht es gelassen. Zumal auch für den kommenden Abschnitt die Zusammensetzung der Hörsäle noch einmal bestehen bleibt und die hat sich auch in Plön als gutes Team bewährt. So ist auch Anne Bähr mit einem guten Gefühl nach Lehrgangsende abgereist. „Wir haben schon sehr viel gelernt, auch wenn ich denke, dass ich mit diesem Wissen nicht gerade einen Einsatz in Afghanistan antreten wollte“, beschreibt sie den Eindruck, wohl wissend, dass das ohne weitere Ausbildung auch nicht in Frage kommen kann.

Gefreiter (OA) Anne Bähr sichert in einer Marschpause.
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