Doch auch das nasskalte
Wetter auf dem Truppenübungsplatz machte Anne Bähr nicht zu
schaffen. Auch wenn ihr Camping eher unsympathisch ist, das Biwak war
im Nachhinein für die Offizieranwärterin gar nicht so schlimm.
Und beim Aufbau ihres kleinen Zeltes hat sie ein glückliches Händchen
bewiesen: „Unsere Sachen sind alle trocken geblieben“, ist
Gefreiter Bähr stolz. So wie bereits Generationen von Soldaten dies
taten, haben auch die Offizieranwärter in diesem Jahr ihre persönliche
Waffe, quasi als Lebensversicherung, in die Familie mit aufgenommen.
Anne Bähr hat ihr G36, von dem sie sich in den Biwak-Tagen kaum
weiter als zehn Zentimeter entfernte, auf den Namen „George“ getauft.
Die Ausbildungsabschnitte verdeutlichten den Offizieranwärtern,
wie wichtig der sichere Umgang mit der Handwaffe ist.
Dabei ist sowohl den Ausbildern wie auch den Offizieranwärtern klar, dass
in diesem Lehrgang nur allgemeines militärisches Handwerkszeug vermittelt
werden konnte, auf das später nochmals kontinuierlich aufgebaut werden muss.
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