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 Offizieranwärterinnen empfingen Girls

Anne Bähr (rechts) und Leonie Jaskowski (links) stehen Rede und Antwort. Fotos: Zeitter
Mürwik (uz) [25.04.09]. Ein beliebter Anbieter in den Programmen des alljährlichen Mädchen-Aktionstages „Girls Day“ ist die Bundeswehr schon seit einigen Jahren. In vielen Kasernen wird geschaut, geschraubt, ausprobiert und informiert. So ist es auch an der Marineschule Mürwik (MSM) bei Flensburg. Gut 20 Schülerinnen hatten sich zum „Girls Day“ dort eingefunden.
Begleitet wurden die Besucherinnen dabei von Offizieranwärterinnen (OA). Die meisten von ihnen hatten selbst erst im vergangenen Juli mit ihrem Dienst begonnen. Für Besucherinnen also gefundene Ansprechpartnerinnen. „Wie ist das in der Grundausbildung?“ „Wieviel Sport steht auf dem Dienstplan?“ „Wie sieht so eine Stube aus?“ „Was haben die Eltern gesagt, als ihr zur Bundeswehr wolltet?“ „Wie ist das auf einer Seefahrt?“ „Was habt ihr schon gelernt?“ „Was bedeuten die Dienstgrade?“ Geduldig standen die Ansprechpartnerinnen Rede und Antwort für die vielen Fragen, die aufkamen, als das erste Eis einmal gebrochen war.
Nach der kurzen Begrüßung machte sich ein Teil der Besuchergruppe mit Fähnrich zur See Bente Clausen und Obergefreiter (OA) Eva Lechler (weibliche Dienstgradbezeichnungen gibt es bei der Bundeswehr nicht) auf den Weg durch die verschlungenen Flure der geschichtsträchtigen Schule. Wer durch die frisch renovierten, modernen Ausbildungsräume geht, kann schon vergessen, dass das Gebäude im kommenden Jahr seinen 100. Geburtstag feiert. Das rote Schloss am Meer ist aber auch eben so verwinkelt, wie es der Kosename vermuten lässt. Mit moderner Technik können die Unterrichtsproben der künftigen Vorgesetzten aufgezeichnet und analysiert werden. Viele Eindrücke vermitteln die beiden an die Schülerinnen und zeigen sogar das Fenster ihrer Kammer auf der „Frankfurt am Main“, dem Einsatzgruppenversorger, auf dem die beiden noch vor wenigen Wochen im Rahmen des Einsatz- und Ausbildungsverbandes (EAV) den Atlantik in Richtung Karibik überquert hatten.

Anne Bähr spricht über ihre Erfahrungen und die Erlebnisse der jüngsten Seereise.
Kurz darauf wurde die Gruppe im Bootshafen der Marineschule von den Obergefreiten (OA) Anne Bähr und Leonie Jaskowski in Empfang genommen. Mit ihnen durfte die eine Hälfte der Gruppe in See stechen. Auf einem der kleinen Boote der MSM erkundeten die Girls die Flensburger Förde und fanden dabei noch reichlich Zeit, die beiden Soldatinnen mit einigen Fragen zu konfrontieren. Für die beiden kein Problem, denn alle Themen, die auf „Neulinge“ im ersten Jahr zukommen, hatten die beiden Frauen, ebenso wie die Kameradinnen, die das Programm an Land begleiteten, noch in jüngster Erinnerung. Und die Besucherinnen zeigten sich für die frischen Informationen aus erster Hand sehr dankbar.

Bente Clausen und Eva Lechler (v.r.) vor dem Modell des EGV "Frankfurt am Main".
Für Anne Bähr und ihre Kameradinnen war der Tag eine willkommene Abwechslung zum aktuellen Hörsaalalltag, so kurz vor der Offiziersprüfung. „Ich hätte in jedem Fall versucht, dabei zu sein“, sagte Anne Bähr nach ihrer ersten „Betreuungsfahrt“ des Tages. Als Gesprächspartnerin stand sie gerne zur Verfügung, um ihre Erfahrungen weiterzugeben. „Wenn ich von etwas überzeugt bin, kann ich das auch gerne weitergeben“, lächelt Bähr und bestätigt damit erneut, dass sie mit ihrer Berufswahl nach wie vor zufrieden ist. Nach den jüngsten Erfahrungen der Seefahrt im EAV nicht verwunderlich.
Kontinuierlich erklären die Soldaten Abläufe bei der Bundeswehr und berichten, dass man natürlich auch ganz normal in ziviler Kleidung die Kaserne verlassen darf und auch seine Freizeit nach eigenen Interessen gestalten kann. Auch wenn der Umgang oft locker ist und viele Dinge auch wohl nicht mehr so ernst genommen werden wie zur Dienstzeit der Eltern der Besucherinnen, bringt es Fähnrich zur See Clausen auf den Punkt: „Man darf nicht vergessen: Es ist eben Militär.“ Schon zu Beginn hatten die beiden mit der Erklärung für ein Schmunzeln gesorgt, dass bei der Bundeswehr grundsätzlich ein „sie“ gepflegt wird und man mit Dienstgrad und Nachnamen angesprochen wird, von vorgesetzten und unterstellten Soldaten. Im Hörsaal würde man sich aber natürlich duzen, allerdings meistens trotzdem mit dem Nachnamen ansprechen. „Clausen“ und „Lechler“ beließen es an diesem Tag aber bei einem „Eva“ oder „Bente“.

Die moderne Brücke des Simulatores ist ein Garant für Spaß beim "Girls Day" an der MSM.
Aber die Offizieranwärterinnen ließen beim „Girls Day“, den die meisten von ihnen übrigens noch nicht zur beruflichen Entscheidungsfindung nutzen konnten, auch kritische Töne anklingen, zum Beispiel den, dass die Seefahrt auf Dauer auch einer Familie im Wege stehen kann.
Nach dem Mittagessen und einer Ausfahrt im Simulator, der an der Schule für unterschiedliche Ausbildungen genutzt wird, stand den Besucherinnen für die endgültige Beantwortung aller Fragen zur Laufbahn ein Berufsberater der Bundeswehr zur Verfügung. Für Anne Bähr und ihre Kolleginnen ging es dann zurück zum Lernen.
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