Feldpost-Übungen der Bundeswehr begannen in den
80-ern mit der Übung "Leuchtendes Morgenrot" und
hatten als Hintergrund die Tatsache, dass es für
den Ernstfall kein geeignetes Mittel gab, die Truppe
mit Post zu versorgen.
In Friedenszeiten wurde die Versorgung durch örtliche
Postämter gesichert, aber schon da gab es Probleme,
wenn die Truppe in Gegenden übte, die nur schwierig
zu erreichen waren.
Desweiteren gaben die Auslandseinsätze zu Trainingszwecken
immer mehr Anlass zu Beschwerden, da das wenige Geld
nun auch noch für Porto zu Auslandssätzen aufgewendet
werden musste.
Alle Belege der Übungen wurden von der Bundeswehr
bereitwillig abgefertigt, ja es gab sogar Übungen,
bei denen die Bundeswehr über die philatelistische
Presse unter Angabe von Adressen usw. die Sammler aufforderte,
Belege einzureichen, um ausreichend Übungsmaterial
zu erhalten.
Diese Bereitschaft wurde mit den Jahren und Erfahrungen
immer restriktiver - zum Schluss wurden die Übungen
unangekündigt durchgeführt und Belege sind
demzufolge kaum vorhanden und dementsprechend teuer. |