truppen.info: Einsätze: Kosovo-Einsatz
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 Sicherheit für eine ungewisse Zukunft
Schon als sich der Kosovo-Konflikt 1998 zuspitzte, zeichnete sich aus das Engagement der Bundeswehr in der Region ab. Im Juni 1999 wurde nach dem Aussetzen den Luftangriffe auf die Bundesrepublik Jugoslawien (heute Serbien-Montenegro) die Kosovo Force (KFOR).
Die deutschen Soldaten marschierten in den Süden der Provinz Kosovo und richteten ihr Hauptquartier in Prizren ein. Über viele Jahre diente die ehemalige Spinnerei "Progres" als Feldlager. Inzwischen ist die ehemalige Kaserne der Jugoslawischen Volksarmee weitestgehend saniert und dient als "Heimat" für den Stab der Multinationalen Brigade Südwest, die von italienischen und deutschen Soldaten unter Mitarbeit von Soldaten vielen weiteren Nationen darunter auch Österreich und die Schweiz. Das Feldlager Prizren, wie die ehemalige Kaserne heißt machte inzwischen das Lager Nord und das Lager Progres überflüssig. Zusätzlich wird von deutschen Soldaten ein Feldflugplatz und ein Logistiklager betrieben.
Die Soldaten der Bundeswehr zeigen in der Region um Präsenz und stabilisieren das Umfeld. Viele der "Vorzeigeprojekte" für die Wiederansiedlung von serbischen Flüchtlingen liegen als so genannte "Hot Spots" im Bereich der deutschen Task Force Prizren. Aber auch einzelne Objekten schützen die Soldaten im Bereich.
Eng wird dabei auch mit den administrativen Kräften der UNMIK (United Nations Misson in Kosovo) zusammengearbeitet.
Natürlich ist in Prizren auch das komplette logistische und infrastrukturelle Umfeld geschaffen. Dazu gehören Instandsetzung und Nachschub ebenso wie das Feldlazarett. Ein besonderer Schwerpunkt liegt, wie bei allen Kontingenten, im Bereich von CIMIC (Cimvil-Military Cooperation = Zivil-Militärische Zusammenarbeit). Dieses Engagement dient nicht nur dem zivilen Wiederaufbau, es schafft auch ein hohes Maß an Vertrauen in der Zivilbevölkerung gegenüber den deutschen Soldaten. Dies dient indirekt auch dem Schutz der KFOR-Truppen.
Was die Soldaten allerdings nicht schaffen können, ist eine politische Grundlage für eine Zukunft der Provinz. (uz)
 
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