Bereits
seit 1994 stellt die Bundeswehr, in der Öffentlichkeit nahezu unbeachtet, Personal für die Beobachtermission
United Nations Observer Mission in Georgien (UNOMIK). Mehr als 100 Militärbeobachter überwachen
vor allem eine Sicherheitszone zwischen Georgien und Abchasien. Das deutsche
Kontingent gilt als das stärkste nationale Kontingent. Neben drei
Militärbeobachtern gehören auch drei Sanitätsoffiziere
und Sanitäter zum Kontingent.
Ins Gespräch geriet die Mission, als 2001 ein Hubschrauber der UN
bei einem Patrouillenflug abgeschossen wurde. Unter den neun Missionsangehörigen,
die dabei ums Leben kamen, war ein deutscher Sanitätsoffizier.
(uz)
|