truppen.info: Einsätze: Einsatzland Georgien
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 Einsatzland Georgien
Bereits seit 1994 stellt die Bundeswehr, in der Öffentlichkeit nahezu unbeachtet, Personal für die Beobachtermission United Nations Observer Mission in Georgien (UNOMIK). Mehr als 100 Militärbeobachter überwachen vor allem eine Sicherheitszone zwischen Georgien und Abchasien. Das deutsche Kontingent gilt als das stärkste nationale Kontingent. Neben drei Militärbeobachtern gehören auch drei Sanitätsoffiziere und Sanitäter zum Kontingent. Ins Gespräch geriet die Mission, als 2001 ein Hubschrauber der UN bei einem Patrouillenflug abgeschossen wurde. Unter den neun Missionsangehörigen, die dabei ums Leben kamen, war ein deutscher Sanitätsoffizier. (uz)

Eigenbezeichnung:
Sakartwelo

Fläche:
69.700 km²

Einwohner:
4,5 Mio
(Rückgang seit dem Ende der UdSSR ca. 1 Mio)
davon:
71 % Georgier
9 % Russen
7,1 % Armenier
6 % Aseris
7 % andere Volksgruppen

Hauptstadt:
Tbilissi (Tiflis) mit 1,3 Mio Einwohnern

Amtssprachen
Georgisch, daneben Russisch, Englisch und Deutsch als gängige Fremdsprachen
Zusätzlich:
Megrelisch, Abchasisch, Armenisch, Aserisch und Ossetisch

Religion
Georgische Orthodoxe Apostelkirche
Religionsgemeinschaft der Armenier
Muslime
Katholiken
Protestanten
Juden
 Kurzer geschichtlicher Überblick
6 Jhdt v.Chr. Georgische Königreiche Kolchis im Westen und Iberien im Osten
3. Jhdt. Die Sassaniden drängen die Römer aus dem Kaukasus zurück
337 Christentum wird Staatsreligion in Georgien
5. - 6. Jhdt. Kämpfe zwischen Byzanz und Persien um die Vorherrschaft in Georgien
1089 - 1125 Befreiung Georgiens durch David IV "der Erbauer"
1184 - 1213 Höhepunkt und Ausklang der Georgischen Blütezeit
1801 Annexion durch Rußland, Ende der eigenen Monarchie
1917 Nach der Oktoberrevolution transkaukasische Vereinigung. Das Deutsche Reich unterstützt die Bildung eines "Kaukasusblock" und entsendet 3000 Soldaten.
1936 Georgien wird Unions-Republik
März 1989 Demonstrationen gegen die Kommunistische Partei
9. April 1991 Unabhängigkeitserklärung
22. Dezember 1991 Beginn des Aufstandes gegen Präsident Swiad Gamsachurdia, der nach Grosnyj flieht
5. März 1992 Einsetzung eines Staatsrates unter Vorsitz von Eduard Schewardnadse
24. Juni 1992 Russisch-georgisch-ossetische Waffenstillstandsvereinbarung von Sotschi
23. Juli 1992 Abchasien erklärt sich für unabhängig
14. August 1992 Einmarsch georgischer Truppen in Abchasien, Beginn des Krieges
11. Oktober 1992 Schewardnadse wird Staatspräsident
30. September 1993 Vollständige Niederlage georgischer Kräfte in Abchasien
7. November 1993 Niederschlagung eines Aufstendes Gamsachurdias Anhänger gegen Schewardnadse mit russischer Hilfe
14. Mai 1993 Waffenstillstand in Abchasien
Mai 1998 Schwere Zusammenstöße im Gali-Distrikt (Abchasien)
22./23. November 2003 Hunderttausende versammeln sich zu friedlichen Protesten gegen die Regierung Schewardnadse, der daraufhin zurücktritt
6. Mai 2004 Rücktritt und Ausreise des Vorsitzenden der Adscharischen Autonomen Republik, Aslan Abaschidse. Reintegration der Region in die Georgische Verfassung
 
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