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Für
die Jungs der Marine brachten die Anschläge
in den USA vom 11. September 2001 ein ganz neues Einsatzspektrum.
Am 16. November 2001 beschloss der Bundestag die Entsendung
von Soldaten für die militärische Unterstützung
im Kampf gegen den Terrorismus.
Eine besondere Aufgabe ist dabei die Überwachung
der Seewege. Der Auftrag der deutschen Marine-Angehörigen
in einem internationalen Einsatzverband liegt in der
Identifikation und Überwachung von Schiffen und
deren Ladung auf den Seewegen am Horn von Afrika. Das
Ziel ist es den Transport von illegalen Gütern (Waffen,
Munition, Drogen) zu verhindern.
Stationiert ist der Flottenverband im Hafen von Djibuti.
Die Soldaten sind dabei immer so lange im Einsatz, wie
auch ihr Schiff vor Ort ist. Im Normalfall dauert der
Einsatz sechs Monate. Das Kontingent umfasst rund 1000
Soldaten.
Eingesetzt werden aber auch Flugzeuge und Hubschrauber,
die für die Seefernaufklärung geeignet sind.
Eine wichtige Aufgabe ist im täglichen Dienst auch
die Zusammenarbeit mit Küstenwachen der benachbarten
Nationen.
Der Zuständigkeitsbereich des Verbands umfasst etwa
die dreifache Fläche der Bundesrepublik.
(uz)
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