Schon in der Antike wird das
spätere Afghanistan von asiatischen Reitervölkern
überflutet.
1747
Ahmed
Schah läßt sich in Kandahar
zum Emir ausrufen (Beginn der nationalen Geschichte)
1793
Mit
dem Tod seines Sohnes Timur wird des Staatsgebilde wieder
zerstört.
1921
setzt Emir Aman Ullah die Unabhängigkeit
des gebeutelten Landes durch. Er wird später
König Afghanistans.
(in den beiden Weltkriegen bleibt Afghanistan neutral)
1973
Mohammed Zahir Schah, der letzte König,
wird von seinem Vetter Mohammed Daud Khan gestürzt.
Dieser Proklamiert eine Republik, macht sich zum
Präsidenten und regiert diktatorisch.
1978
kommt durch einen Putsch die "Demokratische
Volkspartei" an die Macht. Allerdings regt sich
gegen die schnelle Umgestaltung der Gesellschaftsstruktur,
weg von traditionellen Werten, schnell Widerstand.
1979
marschieren, angeblich auf Einladung
der Regierung, die inzwischen mehrfach durch Sturz wechselte,
starke
sowjetische Truppenverbände ein.
1994
Radikalislamische Taliban greifen
in den herrschenden Bürgerkrieg in Afghanistan ein.
März 2001
Durch die Zerstörung von Kulturgütern
aus nicht islamischer Zeit rückt Afghanistan
in den Blickwinkel internationaler Beobachter. Ausserdem
führt die andauernde Duldung des Extremisten
Usama Bin Ladin zu Konflikten mit den USA.Dieser eskaliert im September 2001
mit den Anschlägen
auf das World-Trade-Center und das Pentagon. Es folgt
eine militärische Offensive der USA gegen die
Taliban. (uz)