[Appen (uz), 01.07.08]
Ein Werdegang bei der Bundeswehr sei nicht gerade vorgegeben gewesen, denkt Martin Brehl zurück, als die Frage nach dem „Warum“ dieser Wahl des Arbeitgebers gestellt wird. „Mein Vater war bei der Bundeswehr und ich habe viele weitere Soldaten in der Bekanntschaft, wurde aber nie zur Bundeswehr gedrängt“, erzählt er. Eine gewisse Freude habe er mit seiner Bewerbung trotzdem ausgelöst. Für seine Fahrt zur Offizierbewerber Prüfzentrale der Bundeswehr (OPZ) habe er einen nicht ganz ernst gemeinten Rat mitbekommen: „Meine Eltern sagten: Denk daran, zum Heer geht man nicht“, grinst Martin Brehl. Es hat geklappt. 12 Jahre war er als Soldat bei der Luftwaffe und arbeitet heute als zivilangestellter Historiker an der Unteroffizierschule der Luftwaffe (USLw). „Ich bin mir aber sicher, dass ich nicht enterbt worden wäre, wenn ich zum Heer gegangen wäre“, schmunzelt er.
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